Abschied von NOX Cycles 1. Dezember 2016 Hallo zusammen, wie in den letzten Wochen unschwer erkennbar war, durchlebe ich eine Zeit des Umbruchs, der Veränderung und neuer Heraus-forderungen. Neben meinem Suspension-Center wird es eine weitere Neu-erung ab Dezember 2016 geben. Bedingt durch meine bereits angekündigte Verabschiedung aus dem aktiven Rennsport werde zukünftig auch nicht mehr mit Nox Cycles zusammen-arbeiten. Auf diesem Weg bedanke ich mich beim NOX TEAM für das Vertrauen und die Zusammenarbeit des vergangenen Jahres. Weitere News gibt es in den nächsten Tagen. Euer Marcus
Specialized-SRAM Enduro Series #1 Treuchtlingen 21. April 2016 Hallo zusammen, das erste Endurorennen der Specialized-SRAM Enduro Series #1 Treuchtlingen (GER) war für mich gleich mal eine richtige Heraus-forderung. Zum einen verwandelte der Regen der letzten Tage diesen Event zur reinen Schlammschlacht und zum anderen brach ich mir im Training vor 5 Wochen zwei Rippen. Gespannt war ich auf mein neues Arbeitsmaterial – durch das Training lernt man vieles über ein Bike – im Wettkampf wird es aber richtig auf Herz und Nieren getestet. Nach der ersten Stage war aber klar, Setup und das NOX EDT 5.9 passen perfekt. Nachdem schon der Trainingstag sehr matschig war, entschied ich mich beim Rennen für Schlammreifen vorne und hinten so ganz nach Down-hillmanier. Ich hatte es etwas zu gut gemeint mit der Reifenwahl. Letztendlich sind diese Reifen auf Grip ausgelegt und helfen bei technischen Abschnitten Zeit zu gewinnen. Beim Enduro gibt es aber auch Tretstücke und da kann zu viel Grip sehr ätzend sein. In der Summe verlor ich wertvolle Zeit. Die zweite Stage konnte ich mir sichern - lief quasi perfekt. In der 4. Stage verhedderte ich mich nach einem Fahrfehler im Absperrband. Das Absperrband seinerseits dachte wohl es sei ein Sicherungsseil und ich hatte alle Hände voll zu tun meinen Lenker zu entwirren. Mit nur ca. 20 Sekunden Rückstand auf das Podium ist mir durch diese Aktion das erste Treppchen 2016 durch die Lappen gegangen. Am Ende landete ich aber immer noch auf einem guten 7. Rang. That´s racing! Jetzt gilt es erst einmal im Training ein paar Dinge auszutesten und beim Bikefestival in Riva anzugreifen. Bis dahin Marcus
NEWS! NEWS! NEWS! 10. Januar 2016 Wie vor einiger Zeit schon angekündigt, kann ich Euch nun meinen neuen Bike Partner vorstellen. Mit NOX - Cycles habe ich meine neue Heimat gefunden. Ich werde 2016 nicht nur in den Disziplinen Downhill und Enduro als Teamleiter für das Nox-Team fahren, sondern auch NOX mit meiner Erfahrung und Ideen in der Produktentwicklung und dem Test sowie bei neuen innovativen Projekten unterstützen. Ich freue mich auf eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit! In diesem Zug darf ich Euch auch meine neue Homepage vorstellen - viel Spaß beim rumstöbern. Euer Marcus
European Enduro Series Molveno/Paganella 10. September 2015 Hallo zusammen, am letzten Wochenende stand der 4. Lauf zur European Enduro Series in Molveno/Paganella auf dem Programm. Das Rennen versprach ein tolles zu werden denn die Dolomiten boten die beste Kulisse dafür. Beim Training am Samstag regnete es den ganzen Tag und so wurden die 5 Stages zum Teil eine ganz schöne Rutschpartie. Der Wetterbericht war aber gnädig mit uns und so strahlte am Renntag die Sonne vom Himmel und die Dolomiten zeigten sich in Ihrer vollen Pracht. Das Rennen ging los und in der ersten Stage konnte ich eine gute Leistung abliefern und landete auf dem 7. Rang. In der 2. Stage galt es 1000Hm ins Tal zu überwinden. Mit einer Fahrzeit um die 10min war sie auch die längste am Tag. Hier hatte ich zwar einen kleinen Sturz und verlor etwas Zeit, aber im großen und ganzen lief es gut - Rang 3. Stage 3 Stand auf dem Plan. Langsam fand ich einen Rhythmus ins Rennen und nun versuchte ich mehr zu pushen. Leider war das etwas zu viel und so kam ich wieder zu Fall und demolierte mir hierbei meine Hinterradbremse und meine Zeigefinger. Mit Rang 10 war es aber immer noch nicht schlecht. Nach einem kurzen Stopp bei den Sanitätern um meinen Zeigefinger zu versorgen und um ein Kühlpack mitzunehmen. Machte ich mich auf den Transfer zur 4ten Stage. Hier konnte ich eine gute Leistung wieder abrufen und landete hier auf dem 3. Rang. Vor der letzten Stage lag ich im Zwischenklassement auf dem 3. Rang. Nun machte ich mich auf den langen Transfer zur letzten Stage. Hierbei bemerkte ich, dass ich mir bei meinem Sturz in der 3. Stage doch mehr meine Hinterradbremse demoliert habe als ich gedacht habe. Bis ich am Start der 5. Stage ankam, funktionierte meine Bremse nicht mehr. Leider hatte ich nicht das Werkzeug und die Ersatzteile mit dabei. So musste ich meine Podium Ambitionen begraben. Nun galt es einfach nur heile durch die letzte Stage zu kommen. Das gelang mir auch recht gut. Leider verlor ich sehr viel Zeit und landete am Ende auf dem 13. Gesamtrang. Für mich war es aber trotzdem ein gutes Rennen. Meine Trainingsumstellung trägt langsam Früchte und ich finde mich im Endurosport immer besser zurecht. Als nächstes geht es in 10 Tage zum Endurorennen in Leogang. Von dort werde ich euch wieder berichten. Viele Grüße Marcus
SIEG! Enduro Rennen Leogang 2015 23. September 2015 Hallo Zusammen, heute möchte ich Euch von der Specialized/SRAM Enduro Series berichten. Für mich war es eine Prämiere in Leogang mit dem Enduro Rad. Normalerweise kenne den Bikepark nur als Downhill Fahrer.  Da das Rennen nicht nur im Bikepark Leogang statt fand, sondern weiter bis nach Saalbach ging, waren die Stages in Saalbach neu für mich. Vor der ersten Stage hatte ich am meisten Respekt. Sie war über 7 Minuten lang und sehr flach und technisch. Es ging 7 Minuten hoch und runter über Wurzeln. Hier galt es einfach voll auf die Pedale zu drücken.  Mit Platz 6 war ich zufrieden! Hier ist Sicherlich mein größtes Entwicklungspotenzial und ich weiß was ich im Winter trainieren muss. In der Stage 2 ging es 2100m hoch auf den Berg. Bei 1° und Nebel/Wind war es ganz schön kalt und die Sicht mit 15m war auch  nicht gerade üppig. Es ging los. Auf der Stage versuchte ich von Anfang an Druck zu machen. Im großen und ganzen lief es gut. Im unter drittel musste ich noch zwei Fahrer überholen und habe dabei etwas Zeit verloren. Am Ende wurde ich Zweiter auf der Stage. Stage 3 lag mir persönlich am wenigsten. Viele Holzüberfahrten und eine sehr unrhythmische Strecke, ich hatte einfach kein feeling für diese Stage. Trotz allem konnte ich die Stage für mich entscheiden und gewann diese. Nun ging es zur 4ten Stage. Nach einem längeren Transfer mit 600Hm aufwärts, stand die vorletzte  Stages auf dem Programm.  Mit einer Laufzeit von knapp 5min war die vorletzte Stage ganz schön kernig. Da es eine Bikeparkstrecke war, musste man viel pushen und arbeiten. Am Ende konnte ich auch diese für mich entscheiden. Platz 1! Nach einem kleinen Transfer bergab ging es zur letzten Stage. Ich versuchte nochmals alles aus mir raus zu holen. Da die Stage sehr viele enge Kurven hatte und es noch dabei hoch und runter ging, musste man nochmals alle Kräfte mobilisieren. Auch hier lief alles glatt und ich gewann auch diese Stage. Am Ende konnte ich mein erstes Specialized/Sram Enduro Rennen gewinnen! Als nächstes geht es nach Finale Ligure zum Finale der World Enduro Series (EWS). Hier werde ich sicherlich nochmals einiges an Erfahrung Sammeln. Viele Grüße Euer Marcus
Abschied vom GHOST Team nach 13 Jahren 13. Dezember 2015 „In jedem Ende liegt ein neuer Anfang“ – dieses Motto ist derzeit sehr passend für mich. In der kommenden Saison wird sich einiges für mich ändern. Nach 13 Jahren im GHOST- Team ist es Zeit für etwas Neues. Ich bin stolz eine lange Zeit Teil der GHOST-Familie gewesen zu sein. Mit 8 deutschen Meistertiteln, drei Top-Ten Platzierungen und etlichen Top 20 Platzierungen im WordCup war es eine erfolgreiche Zusammenarbeit. An dieser Stelle nochmal, vielen Dank an die GHOST Familie. Spannend wird das nächste Jahr auf alle Fälle und ich freue mich auf neue Aufgaben. Mit meinem neuen Partner habe ich die Möglichkeit meine Erfahrungen und Ideen in die Entwicklung und in neue Projekte einzubringen. Mehr dazu aber im neuen Jahr... Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Euer Marcus   Und hier noch ein paar Impressionen aus den letzten 13 Jahren Zusammenarbeit mit GHOST
Karriereende im Downhill ab 2016 9. Juli 2015 Hallo Zusammen! Viele von Euch haben bestimmt schon erfahren, dass ich mich zum Ende des Jahres aus dem Downhill Renngeschehen verabschieden werde. Für mich ist es eine sehr schwere Trennung, denn mein Leben hat sich quasi immer um das Rennen fahren gedreht. Aber irgendwann im Leben kommen andere Zeiten und neue Wege öffnen sich. Mehr zu meinem Abschied findet ihr in dem folgenden Video von mtb-news.de Zum Video hier klicken:
European Enduro Reschenpass 3. August 2015 Hallo Zusammen, heute möchte ich Euch vom European Enduro Rennen am Reschenpass berichten. Das 3 Länder Enduro Rennen hat einen sehr guten Ruf und ich war sehr gespannt auf die Strecken. Für mich war es das erste European Enduro Cup Rennen! Am Samstag stand das Training auf dem Programm. Als erstes ging es mit dem Lift zur Stage 1. Die war gespickt mit Wurzeln und unzählige Kurven. Es war schwierig die Übersicht zu behalten, da alles gleich aussah. Mit einer Streckenlänge von knapp 8 min war es noch schwieriger sich die wichtigsten Sachen zu merken. Beim Transfer zur 2. Stage waren gute 600 Höhenmeter zu bewältigen dabei war es wichtig sich nicht all zu sehr zu verausgaben, denn die 2. Stage war kräftezehrend. Gleich am Anfang ging es mit einem Uphill los, der sich an der Kuppe ewig dahin zog. Weiter auf schönen Trails und wieder viele Wurzeln. In Mitten der Stage 2 ging es an einem kleinen See vorbei, hier musste man schön den Schwung behalten um keine Zeit zu verlieren. Leider konnte man hier die wunderbare Aussicht nicht genießen. Ich hatte ja keine Zeit.... So ging es weiter hoch und runter – 10 Minuten lang. Es war für mich die härteste Stage an dem Tag. Die Stage 3 lag mir am besten. Sie war etwas schneller angelegt und flüssiger. Eben so ähnlich wie eine Downhill Strecke. In der Stage 4 ging es wieder sehr viel hoch und runter. Hier musste man sein Körper sehr gut kennen um nicht zu überpacen und bei einer Streckenlänge von knapp 6 Minuten war sie auch recht lang. Stage 5 war wieder eher mein Geschmack. Recht schnell und technisch. Zum Schluss die längste Stage 6. Hier ging es einfach nur 15 Minuten den Berg herunter. Mit einer guten Renneinteilung war man hier ganz weit vorn. Nun zum Rennen. Da es in der Nacht viel geregnet hatte, war die erste Stage ganz schön rutschig. Das Rennen konnte losgehen. Gleich zu Beginn in der ersten Stage versuchte ich anzugreifen. Leider fand ich keinen Rhythmus und ab der Hälfte hatte ich mit technischen Problemen und Rückenschmerzen zu kämpfen. So lief es zu Beginn nicht so gut. In den darauf folgende Stages konnte ich meinen Rhythmus besser finden. In der 3. Stage lief es auch sehr gut und ich wurde hier 4ter. Am Ende wurde ich 15ter, was sicher nicht schlecht ist aber auf jeden Fall ausbaufähig ist. Für mich war das schwierigste, die richtige Einteilung meiner Kräfte und den richtigen Speed zu fahren. Nun habe ich einige Hausaufgaben zu erledigen um beim Finale der World Enduro Serie in Finale Ligure besser zu sein. Als nächstes geht es zum IXS European Cup in Spicak und dem Weltcup Finale in Val di Sole. Bis dahin Euer Marcus
Spicak & Tabarz IXS Downhill Cup 25. August 2015 Hallo zusammen, mittlerweile heißt es schon Endspurt in Sachen Downhill-Saison 2015. An den letzten beiden Wochenenden fuhr ich Rennen, auf die ich mich schon im Vorfeld gefreut habe. Erste Location war Spicak – genau die Strecke die ein Rennfahrerherz schneller schlagen lässt. Super technisch, schnell und durch die wochenlange Trockenheit extrem rutschig. In der Qualifikation lief es recht gut und ich konnte mich auf einem soliden 18ten Platz qualifizieren. Der ersehnte Regen kam am Finaltag pünktlich nach dem Training bzw. nach meinem letzten Lauf. Dummerweise konnte ich die Strecke danach nicht mehr testen und rechnete mit einer entsprechenden Rutschpartie. Im Rennen fand ich eine gute Linie, war aber an der einen oder anderen Stelle einfach zu vorsichtig und verlor ich wertvolle Sekunden. Letztendlich landete ich auf dem 11ten Platz. Den zweiten Halt legte ich in Tabarz ein. Seit meinem letzten Rennen am Inselsberg vergingen sage und schreibe 7 Jahre. Die Organisatoren haben an diesem Wochenende wirklich einen tollen Job gemacht. Die neue Strecke und das ganze Drumherum (für die Kinderanimation war bestens gesorgt) waren sehr vielversprechend. Schon beim Ablaufen war klar – der Flow stimmt. Kurz vorm Start zur Quali bemerkte ich nur dummerweise, dass meine Hinterradbremse defekt war. Klar bestreitet man in Tabarz nicht die Summe an Höhenmetern wie bei manch anderen Rennstrecken, aber so ganz ohne ist dann doch irgendwie uncool. Mit fehlender Bremse am Bike – dafür aber spontan eingebauter Bremse im Schädel verlor ich einiges an Zeit. Mein Bremsendilemma katapultierte mich auf den 9. Rang. Das Final konnte kommen, die Bremse war repariert und ich war hochmotiviert. In einer Wurzelpassage schnippte mir mein Vorderrad weg und ich krachte in einen Baum. „DAMNED! NICHT schon wieder.“ Den letzten Part des Rennens investierte ich in eine Aufholjagd, die mir einen enttäuschenden 9. Platz bescherte. That’s racing... In zwei Wochen geht es weiter zum nächsten Europa-Cup Enduro. Von da werde ich euch wieder berichten. Gruß Euer Marcus
Danke schön! 16. Dezember 2015 Hallo zusammen, das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist an der Zeit Danke zu sagen – an alle die mich trotz mancher Widrigkeiten in dieser Saison unterstütztenhaben. Also vielen Dank an meine Familie, Eltern , Freunde und meinen Sponsoren. Ihr macht es möglich, dass ich meinen Traum leben kann… Um aber nicht mit ganz leeren Händen dazustehen, hab ich euch noch ein kleines Video das in Kooperation mit FORD entstand. Viel Spass und wenn’s euch gefällt dann würd ich mich freuen wenn ihr es postet... Ich wünsch Euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. See you next season... Gruß Marcus
Dirtmasters Festival und TV Auftritt 1. Juni 2015 Hallo zusammen, nach einem Jahr der Enthaltsamkeit  hieß es übers Pfingstwochenende ab zum Dirt Masters in Winterberg. Ganz untypisch fürs Sauerland – wir hatten beste Wetterbedingungen – zumindest für die ersten Tage.  Es ist wirklich grandios was das Rider Magazin an diesem Event auf die Beine stellt , Pum-Track Battle, Slopestyle, Downhill Race, Four Cross - an Vielfalt war einiges geboten. Cool an solchen Veranstaltungen sind die netten Gespräche mit alten Bekannten, Fans und anderen Fahrern. Wer mich kennt weiß, Fachsimpeln über Strecke, Material und Wetter sind ein wichtiger Bestandteil meines Rennalltags (wobei böse Zungen behaupten gerne, ich hätte die Wortkapazität eines Waschweibes). Wie dem auch sei, ich war ja nicht nur zur Konversation auf diesem Festival – Rennen fahren durfte ich auch. Die neue Strecke und das Fahrerfeld waren vielversprechend, dementsprechend heiß war ich aufs Race.  Schon nach den ersten Trainingsläufen stand eines fest, das neue Streckendesign konnte was - zwar war alles extrem schnell gesteckt, aber auf einer schnellen Strecke ist es schwierig Zeit gut zu machen. Wichtig ist, man muss an den kleinsten Details arbeiten um das beste Resultat zu bekommen.  SCHÖN wenn man in der Theorie weiß was zu tun ist, die Praxis sieht gelegentlich anders aus. Im Seeding Run lief alles entspannt bis ich zu einem kleinen und unscheinbaren, bisher nicht beachteten Wurzelstumpf kam. Hätte mir jemand zuvor gesagt, ich soll dieses Ungeheuer ansteuern, hätte ich es mit hundertprozentiger Sicherheit verfehlt! Nachdem wir beide auf Tuchfühlung gegangen waren, hatte ich alle Hände voll zu tun um auf dem Bike zu bleiben -  die Zeit war zwar futsch, aber die Knochen immerhin noch heil. Trotz meiner Rodeoeinlage vom Vortag war ich für den Finaltag guter Dinge – immerhin kannte ich nun eine entscheidende Schlüsselstelle mehr. Leider hat sich zum Finallauf das gewohnte „Winterberger Wetter“ von seiner gewohnten Seite gezeigt.  Nachdem mir im Finallauf mein Roll-Off einen Strich durch die Rechnung bzw. durchs Sichtfeld gemacht und ich musste mich mit einem passablen 14 Platz begnügen. Anfang Mai hatte ich noch die Gelegenheit mit dem ZDF eine Folge der Sendung Pur+ zu drehen.  Am 7.Juni  um 19.25-19.50Uhr auf dem Sender KIKA ist nur der Sendetermin. Euer Marcus
UCI Worldcup Leogang 2015 18. Juni 2015 Hallo Zusammen, der Weltcup in Leogang/Österreich ist vorüber und ich möchte euch kurz schildern wie es mir ergangen ist. Bereits eine Woche vor dem Weltcup bin ich mit meiner Familie nach Leogang gereist, um mich gut vorzubereiten, das richtige Bike Setup zu finden und um mich auf den neuen Streckenabschnitten zurecht zu finden. Soweit ist alles richtig gut gelaufen, der Speed war gut und ich fühlte mich sehr wohl auf dem neuen GHOST Downhill Prototypen. Auch für und wegen dem Prototypen war es wichtig, schon etwas früher auf der Weltcup Strecke zu sein, um nochmals mit den Federelementen und der Kinematik zu spielen. Das Rennwochenende begann und im Training, als auch die anderen Fahrer auf der Piste unterwegs waren, war die Stimmung gleich ganz anders. Rennfeeling kam auf - genau mein Ding! Doch dann bin ich am Freitag im Training in einer neuen Wurzelpassage mit Kurve gestürzt, weil es mir so schnell das Vorderrad weggezogen hat. Ich bin voll mit dem Kopf eingeschlagen und musste mich erstmal für eine viertel Stunde an den Streckenrand setzen. Dass die Passage nicht ganze ohne war, hab ich dann gesehen als sich noch ein paar andere Fahrer ebenfalls dort weggeschmissen haben. Naja, gegen die starken Kopfschmerzen halfen mir Schmerztabletten aber  ich war nun doch gehemmt. Von da an lief es nicht mehr so rund wie gewollt und ich verpasste mit Platz 87 den Einzug ins Finale. Dumm gelaufen aber that´s racing. Nun bereite ich mich so gut es geht auf meien Saisonhöhepunkt vor - die Deutsche Meisterschaft in Todtnau vom 26.-28. Juni 2015. Bis dahin Euer Marcus
Weltmeisterschaft Hafjell in Norwegen 21. September 2014 Hallo zusammen, Wetter wie aus dem Bilderbuch waren beste Vorrausetzungen für das größte Spektakel im ganzen Jahr – die Weltmeisterschaft. Veranstalter war in diesem Jahr Norwegen und stellte in Hafjell/Lillehammer eine weltmeisterliche Strecke auf die Beine. Jede der bestehenden Strecken, ob Crosscountry oder Downhill, verlangten den Fahrern technisch alles ab. Dieser Bikepark zählt nicht ohne Grund zu den Topadressen in der europäischen Szene. Genau mein Ding – große Sprünge, Steinfelder, Anlieger und Highspeed – alles was Downhill für mich ausmacht. Nach dem Zeitplan bewertet, ist die Weltmeisterschaft viel entspannter als jedes andere Rennen. Alleine die Tatsache, dass man genügend Zeit findet um andere Fahrer und deren Linien zu studieren, sagt viel aus. Viel Spass und Lust auf mehr hatte ich schon nach dem ersten Trainingslauf. Ich hatte mir ein paar gute Linien rausgepickt und war für das Timed Training bereit. Das Timed Training ist nicht vergleichbar mit den Qualiläufen beim Worldcup – hier geht’s nur um die gefahrene Zeit. Im Zeitlauf fuhr ich etwas über meinem Limit und machte schon im ersten Steinfeld Anstalten über den Lenker abzusteigen. Es folgten noch diverse grobe Fehler und ich war heilfroh in einem Stück den Zielbogen zu sehen. Am Renntag selbst war das Wetter perfekt für den Wettkampf – es war bewölkt und trocken. Mein Run war gut und flüssig – zum Schluss ging mir dann doch etwas die Puste aus und ich platzierte mich auf Rang 48. Vielleicht nicht mein Traumergebnis, aber eine Tendenz nach oben ist erkennbar. Jetzt geht’s ab nach Wiriehorn zum Swiss-IXS Cup. Drückt mir die Daumen Euer Marcus
UCI WorldCup Meribel 2014 27. August 2014 Hallo zusammen, die letzten Wochen nutzte ich für ein Intensivtraining um mich auf die nächsten wichtigen Rennen vorzubereiten. Mit einem guten Gefühl und starken Beinen war ich bereit für das Weltcupfinale in Méribel. Franzosen können ohne Zweifel richtig gute Strecken bauen. Schon als Junior bevorzugte ich die technischen und schnellen Strecken direkt hinter der Grenze und war viel bei französischen Wettkämpfen am Start. Im Training hatte ich wirklich eine Menge Spass und ich freute mich auf meine Quali. Vielleicht ist es ja nur Zufall, vielleicht ein schlechtes Omen – während ein aufgebrachter Engländer meiner Familie versuchte zu erklären, dass ich im Mittelteil der Strecke schwer gestürzt sei und im Begriff war ein fremdes Rad an meinen Montageständer zu befestigen, landete ich auf meiner Nase. Durch einen technischen Defekt stürzte ich und fiel direkt auf meinem Kopf. Zu allem Überfluss musste ich mein Bike die dreiviertel Strecke nach unten schieben, an weiterfahren war nicht zu denken. Mit Brummschädel und eingebauter Bremse merkte ich schon während meiner Quali, dass ich an diesem Tag keinen Blumentopf gewinnen werde. So war es dann auch: leider nicht qualifiziert. Nun geht es weiter zur Eurobike und anschießend zur Weltmeisterschaft. Ich bin schon  gespannt auf Hafjell und freue mich sehr darauf. Bis dahin Euer Marcus
Impressionen aus 2014 15. August 2014 Hallo Zusammen! Aktuell laufen meine Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft in 2 Wochen in Hafjell/Norwegen auf Hochtouren. Nun für euch aber mal ein BLOG Eintrag ausschließlich mit Bildern und Eindrücken aus meiner bisherigen Saison 2014. Viel Spass beim durchstöbern. Euer Marcus!
Deutsche Meisterschaft Albstadt 2014 28. Juli 2014 Hallo zusammen, Albstadt-Ebingen war in diesem Jahr der Austragungsort zur Deutschen Meisterschaft im Downhill. Ich muss zugeben, ich war nicht frei von Vorurteilen gegenüber der Strecke – wurde aber eines Besseren belehrt. An diesem Wochenende hieß das Motto: in der Kürze liegt die Würze. Es hat Seltenheitswert, dass knapp zwei Minuten konditionell so anspruchsvoll sein können. TRAININGSTAG Nr. 1 stand wettertechnisch unter einem guten Stern – die Streckenbedingungen waren kaum zu toppen.  TRAININGSTAG Nr. 2 präsentierte sich etwas anspruchsvoller. Pünktlich zum Elitetraining setzte der Regen ein und die Abfahrt war mehr Rutschpartie als Rennbusiness. Gut für mich – die Strecke wurde anspruchsvoller und ich kam gut klar. Im Seedingrun platzierte ich mich als zweiter. Der FINALTAG lief  eigentlich sehr gut – im Rennlauf machte ich einige kleine Fehler die sich auf dieser Strecke  summierten – Resultat: 3. Platz. Mein DM-Medalliensatz ist nun mit Bronze komplett – hat immerhin ganze 22 Jahre gedauert. Sicher, gewünscht habe ich mir einen weiteren Titelsieg, letztendlich hat der Bessere gewonnen – herzlichen Glückwunsch Fischi. Weiter geht es am Wochenende mit dem IXS Cup in Ilmenau und da werde ich versuchen wieder auf das Podium zu fahren. Euer Marcus
EDC Schladming 27. Juni 2014 Hallo zusammen, Schladming/Österreich – Austragungsort der Ski WM 2013 war der Veranstalter des #2 IXS European Downhillcup. Für mich ohne Zweifel eine der schönsten und legendärsten Strecken im europäischen Downhillzirkus – schnell, extrem lang, technisch und wurzlig. Ganz nach der alten Schule und genau wie es mir im „Regelfall“ in die Karten spielt. Der Regelfall trifft in meiner derzeitigen Saison aber leider nicht zu – genau wie an diesem Wochenende. Das TRAINING verlief ganz gut und war sehr abwechslungsreich. Die Streckenbedinungen variierten Stundenweise von griffig bis staubtrocken. Nach einem Lauf sah man aus wie ein Ferkel und beim nächsten war Staub schlucken angesagt. Motiviert meine bisherige Rennbilanz aufzupolieren brannte ich förmlich auf die QUALI. Wie dem auch sei – nach der fünften Kurve fing ich mir einen Platten (nach bestimmt 5 Jahren der erste) ein. Ganz ehrlich – um mit dieser Schlappe umzugehen helfen nicht einmal 20 Jahre Rennerfahrung. Dementsprechend verkorkst verlief somit auch mein Finallauf am Sonntag. An was es scheitert heißt es jetzt herauszufinden. Ablenkung hatte ich an den folgenden Tagen durch einen Filmdreh mit Bosch eBIKE Systems – ganz ehrlich, es macht verdammt viel Spass mit einem eBike im Gelände. Jetzt heißt es erst einmal alle Wehwehchen auskurieren und eine gezielte Vorbereitung zur DM. Bis dann Euer Marcus
UCI Weltcup Fort William und Leogang 27. Juni 2014 Hallo zusammen, was macht man, wenn eine Saison nicht so richtig anlaufen möchte? In meinem Fall – Augen zu und durch! Mein Weltcupauftakt in diesem Jahr fand dann auch gleich auf der für mich am meisten gefürchteten Strecken statt: Fort William in Schottland. Um das Rennen in den Highlands zu beschreiben, braucht es nur einige Worte: extrem hart, windig, schroff und viele Plagegeister in Form kleiner Stechmücken. Ganz ehrlich – es ist mir bis heute ein Rätsel, wie man auf dieser Strecke schnell fahren kann. So auch in diesem Jahr – von Beginn an lief es nicht rund. Beim Seeding Run krachte ich in einen Baum und verlor wertvolle Zeit – Top 80 für den Finallauf war gestorben und das Team Klausmann trat vorzeitig die Heimreise an. Nach zwei Tagen Heimaturlaub riefen die Leoganger Steinberge - meine Lieblingsstrecke in der Weltcup Serie. Immerhin landete ich hier im letzten Jahr meine beste Platzierung im Weltcup. Etwas müde und angeschlagen von den letzten Wochen startete ich das Training mit einer leichten Erkältung – vielleicht steckt man Krankheiten in meinem Alter nicht mehr so gut weg -  jedenfalls wurde aus meiner Erkältung eine ausgewachsene Bronchitis. So viel zum Thema Augen zu und durch – die Holzhammervariante ist nicht immer die Beste. Mit Atemnot und einem Schädel – gefühlt so groß wie eine Tonne -  bestritt ich meinen Qualilauf und kassierte prompt die Quittung: nicht für die Top 80 qualifiziert! Jetzt heißt es erst einmal, Antibiotika und zwei Tage erholen. Ich hatte schon bessere Saisonstart´s... Euer Marcus
EDC Maribor 2014 20. Mai 2014 Hallo zusammen, der IXS European Cup in Maribor / Slowenien war in diesem Jahr der Auftakt zu meiner Saison 2014. Sonnenschein war wohl der seltenste Gast bei dieser Veranstaltung – enorme Sturmböen und Regen waren an der Tagesordnung. Vor dem offiziellen Part dieser Woche  galt es einen weiteren Film mit der MTB Freeride Crew zu meinem Enduroprojekt DRIVEN in den Kasten zu bringen. Nebenbei erwähnt, bei diesem Dreh hatten wir mehr Respekt vor herunterfallenden Ästen als vor ungeplantem Bodenkontakt. Das erste Video zu DRIVEN könnt ihr hier sehen   zum Video Wie es gelegentlich bei Rennen passiert, schleicht sich irgendwann der Fehlerteufel ein. Den ersten Defekt holte ich mir beim Filmdreh im Bikepark – war aber nicht wirklich wild. Bis zu meiner Quali am Samstag lief auf der top präparierten Strecke alles glatt. Im Qualifikationslauf schlug der Fehlerteufel ein weiteres Mal zu. Im oberen Drittel der Strecke handelte ich mir einen weiteren technischen Defekt ein und beendigte den Seedingrun nur noch mit Halbgas. Für gewöhnlich sind ein bisschen Druck und Motivation genau die richtigen Wettkampfpartner an meiner Seite. An diesem Rennsonntag konnten mir beide nicht weiterhelfen! Ich unterschätzte die guten Streckenbedingungen und den Rückenwind und befand mich prompt nach dem ersten Sprung nicht mehr auf der Strecke sondern direkt daneben. Um so wenig Zeit wie nötig zu vergeuden, wollt ich nach einem Anlieger wieder auf die Strecke zurück. Blöd, wenn einem genau in diesem Augenblick das Reglement wieder einfällt >>der Fahrer muss genau an der Stelle die Strecke befahren, an der er diese verlassen hat (sonst droht Disqualifikation)<<. Wie gesagt, getan – den Berg hoch, über den Anlieger, Aufgesprungen und... An dieser Stelle sollte nun „ab die Post“ stehen. Bei mir war es dann leider doch nur der Sattel der abging. Um weiteres Unheil zu verhindern fuhr ich das restliche Rennen in gemächlichem Tempo ohne Sattel weiter. So ist das Rennbusiness. Kommendes Wochenende kann ich gleich meine neuerlernten Erfahrungen bei meinem Fahrtechnikkurs in Lac Blanc an den Mann oder Frau bringen. Danach geht’s vom Erzbergrodeo nach Fort William zu meinem ersten World Cup der Saison.
Sportverbot und Antibiotika 10. April 2014 Hallo zusammen, neue Saison neues Glück... Wie zu erwarten, standen die letzten Wochen unter dem Motto „gezieltes Wettkampftraining“.  Anfang März ging es für eine  Woche nach Spanien um im Bikepark La Fenasosa zu trainieren. Mit dabei waren Dieter von KTM  und die Mtb Freeride Crew um das Training auf dem Downhill Bike und Motorrad  mit der Kamera zu begleiten.  Petrus hatte in dieser Woche wohl nicht die beste Laune – wir hatten zwar strahlenden Sonnenschein, aber es war extrem stürmisch und kalt. Meine Downhillvorbereitung verlagerte ich in der letzten Zeit nach Biel in die Schweiz. Die Strecke in Biel kommt  mit vielen Anliegern, dem Untergrund und der Geschwindigkeit der ersten Weltcupstrecke in Süd Afrika ziemlich nah. Hatte somit alles  getan, um gut in die Saison zu starten. Wie es eben so ist, wird man gelegentlich vor dem Startschuss ganz abrupt gestoppt! Bei meinem letzten Zirkeltraining  vor dem Abflug nach Süd Afrika schlug ich mir bei Sprüngen auf eine Mauer beide Schienbeine auf. Hat zwar tierisch weh getan und geblutet wie verrückt, war aber  auszuhalten. Drei Tage danach kam aber das große Erwachen – Sonntag ging ich dann mit Schüttelfrost und  pochender Wunde in die Klinik. Das Resultat kann man sich denken – Sportverbot und Antibiotika.  Pietermaritzburg musste ich schweren Herzens  abschreiben – jetzt heißt es erst mal gesund werden. Bis bald, Euer Marcus
Mein Winter 2013/2014 4. Februar 2014 Hallo zusammen, ganz nach dem Motto – nach der Saison ist vor der Saison – wurde es in den letzten Wochen keinesfalls langweilig. Nach meinem letzten Rennen der Saison 2013 hieß es als erstes „Kisten schleppen“ und ab ins neue Domizil– über mangelndes Krafttraining kann ich mich nicht beschweren. Den ersten Downhill-Kontakt nach Saisonende hatte ich bei meinem Fahrtechnikkurs ins Bad Wildbad.  Unsere kleine, aber feine Gruppe hatte eine Menge Spaß auf den Strecken rund um den Sommerberg. Dank der schlechten Schneebedingungen im Schwarzwald kann ich seit November immer wieder aufs Downhillbike sitzen und ein paar Trainingsläufe fahren. Seit Anfang Januar steht Konditionstraining für die kommende Saison 2014 ganz oben auf dem Trainingsplan.  Ende Januar gönnte ich mir aber trotzdem ein paar sonnige Downhilltage mit Johannes Fischbach in San Remo. Mit Frühlingsgefühlen, viel Eifer und Johannes im Nacken übertrieb ich’s am dritten Tag  und kassierte die Quittung in Form eines dicken Fußes – das Training war somit beendet. Aber nichts desto trotz, in zwei Wochen geht es erneut nach San Remo zum Frühjahrstraining. Ab der Saison 2014 werde ich mit einem neuen Bekleidungssponsor an den Start gehen: LOCAL OUTWEAR. Besonderes Highlight dabei ist, ich werde eine eigene Signature –Line bekommen. Ihr dürft gespannt sein. Neben dem Downhill wird in diesem Jahr ein weiteres Projekt meine Saison begleiten – ich werde mit KTM Motorcycles am Erzbergrodeo teilnehmen. Dass dieses Rennen wohl eines der härtesten  Motorrad Enduro Events der Welt ist, steht außer Frage.  Ich habe die einmalige Chance mit Werkssupport am Rennen teilzunehmen und mein Können zu demonstrieren. Das ganze wird über ein halbes Jahr mit der Kamera für alle Interessierten festgehalten  - wer Interesse hat, der erste Trailer ist schon online... zum Video
Verschenk doch einen Gutschein!? 12. Dezember 2013 Für alle die bisher nicht wissen was sie cooles an Weihnachten verschenken sollen – meine Fahrtechniklehrgänge gibt es auch als Gutschein… Hier geht es zu meiner Webseite und weiteren Info´s: www.optimalline.de
EDC Châtel und Worldcup Leogang 23. September 2013 Hallo Zusammen, hier möchte ich Euch von den letzten beiden Renen berichten die ich bestritten habe. Vor zwei Wochen bin ich beim IXS European Cup  in Châtel gestartet. Wie gewohnt war die Strecke schön abwechslungsreich mit einigen Sprüngen – Wurzelpassagen –Steinpassagen und am Schluss einige große Anlieger und ein kleiner Sprint ins Ziel. Ganz mein Geschmack - von allem was dabei. Da es immer wieder regnete wurde die Strecke ganz schön tief und rutschig. Ich hatte damit keine Probleme und so freute ich mich auf den Seedingrun. Den konnte ich auf dem 5 Platz beenden. Damit war ich zufrieden. In der Nacht zum Sonntag regnete es ununterbrochen und die Stecke wurde weicher und weicher. Somit war das Level gleich ein ganz anderes und die Anforderungen waren höher. Kurz vor dem Start zum Finale kam dann auch nochmal eine Ladung Regen runter und so mussten die letzten 15 Fahrer im strömenden Regen fahren. Das war vielleicht ein Spaß! Es liefen Bäche die Stecke runter. Leider machte ich einen kleinen Fehler im oberen Teil der Strecke. Doch leider konnte ich mich nicht schnell genug sortieren und rutschte einen Abhang runter. Somit war das Finale versaut. Als ich wieder auf der Strecke war, gab ich alles und so konnte ich noch nach der ersten Zwischenzeit wenigstens die drittschnellste Zeit fahren. Was für ein Regenrennen!? Viel Wasser und eine Menge Spaß... Nach meiner Aufholjagt wurde ich noch 13ter und sicherte mir noch wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Als nächstes ging es zum Weltcupfinale nach Leogang. Leider wurde nach Châtel krank und konnte den Weltcup in Norwegen nicht mit fahren. Schade... Also entschloss ich mich nach überstandener Grippe direkt nach Leogang zu fahren. So konnte ich am Sonntag vor dem Finale nochmals auf der Rennstrecke trainieren um mich optimal auf das Weltcupfinale vorzubereiten. Am Donnerstag ging es dann endlich los mit dem trackwalk. Die Veranstalter hatten dann auch einige Überraschungen für die Fahrer vorbereitet. Einige neue Streckenabschnitte wurden erneuert und umgelegt. Anfangs sahen diese nicht gerade gut aus.  Aber ich dachte mir: „erst mal fahren und dann werden wir sehen“. Im ersten Training am Freitag war ich sehr positiv überrascht, wie gut die neuen Abschnitte zu fahren waren. Also konnte der Spaß los gehen. Am Samstag stand die Quali auf dem Programm. Anfang des Jahres hatte ich alle Mühe mich zu qualifizieren, dieses mal sollte es aber anders laufen. Ich konnte mich auf dem 17. Platz einreihen. Das war Top!!! Top  motiviert ging ich ins Finale. Die Zuschauer waren in Massen an der Strecke und sorgten für eine phänomenale Stimmung. Vom Start weg versuchte ich Druck zu machen und das gelang mir auch ganz gut. Kleine Fehler waren natürlich auch dabei aber das ist beim racen eben so. Am Ende landete ich auf dem 28. Platz und konnte mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Am Wochenende konnte ich noch trotz Abwesendheit die Gesamtwertung des German IXS Cup gewinnen. Mein Punktevorsprung reichte mir aus um an der Spitze zu bleiben. Jetzt geht es noch zum Finale des IXS Europacup nach Maribor. Auch da kann ich noch um das Podium in der Gesamtwertung kämpfen. Gruß Marcus
IXS European Cup Wiriehorn 2013 20. August 2013 Veranstaltungsort zum 4. Rennen des IXS European Cup´s  war der Bikepark Wiriehorn im Diemtigtal/Schweiz. Wie es in diesem Jahr häufig der Fall ist, konnte das Wetter nicht besser sein – das Beste daran: ich konnte mich auf eine super schnelle Strecke freuen. Die Strecke wurde extra zum Europacup in einigen Passagen geändert - große Sprünge und noch größere Anlieger – jede Menge Spass... Im Training hatte ich keinerlei Probleme und freute mich auf den Seedingrun. Leider läuft’s selten so, wie man es gerne hätte und ich kämpfte in fast jeder Kurve mit extrem schlechtem Timing. So verlor ich Stück für Stück kostbare Zeit, was in Summe den 9.Platz bedeutete. Fürs Finale hieß es – Speed und Timing besser zu koordinieren und den 9. Platz zu verbessern. Im Training vor dem Rennen nahm ich meine Streckenlinie genau unter die Lupe - es fehlte einfach an Dynamik und demnach hieß es für mich, zu versuchen einige Sekunden gutzumachen. Leider hielt im Rennen die gewünschte Dynamik nur für die erste Hälfte der Strecke an und ich platzierte mich auf den 6. Rang. Als nächstes geht’s zur Eurobike... Euer Marcus Photographer: René Schmidt
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Abschied von NOX Cycles 1. Dezember 2016 Hallo zusammen, wie in den letzten Wochen unschwer erkennbar war, durchlebe ich eine Zeit des Umbruchs, der Veränderung und neuer Heraus- forderungen. Neben meinem Suspension-Center wird es eine weitere Neu- erung ab Dezember 2016 geben. Bedingt durch meine bereits angekündigte Verabschiedung aus dem aktiven Rennsport werde zukünftig auch nicht mehr mit Nox Cycles zusammen- arbeiten. Auf diesem Weg bedanke ich mich beim NOX TEAM für das Vertrauen und die Zusammenarbeit des vergangenen Jahres. Weitere News gibt es in den nächsten Tagen. Euer Marcus
Specialized-SRAM Enduro Series #1 Treuchtlingen 21. April 2016 Hallo zusammen, das erste Endurorennen der Specialized-SRAM Enduro Series #1 Treuchtlingen (GER) war für mich gleich mal eine richtige Heraus- forderung. Zum einen verwandelte der Regen der letzten Tage diesen Event zur reinen Schlammschlacht und zum anderen brach ich mir im Training vor 5 Wochen zwei Rippen. Gespannt war ich auf mein neues Arbeitsmaterial – durch das Training lernt man vieles über ein Bike – im Wettkampf wird es aber richtig auf Herz und Nieren getestet. Nach der ersten Stage war aber klar, Setup und das NOX EDT 5.9 passen perfekt. Nachdem schon der Trainingstag sehr matschig war, entschied ich mich beim Rennen für Schlammreifen vorne und hinten so ganz nach Down- hillmanier. Ich hatte es etwas zu gut gemeint mit der Reifenwahl. Letztendlich sind diese Reifen auf Grip ausgelegt und helfen bei technischen Abschnitten Zeit zu gewinnen. Beim Enduro gibt es aber auch Tretstücke und da kann zu viel Grip sehr ätzend sein. In der Summe verlor ich wertvolle Zeit. Die zweite Stage konnte ich mir sichern - lief quasi perfekt. In der 4. Stage verhedderte ich mich nach einem Fahrfehler im Absperrband. Das Absperrband seinerseits dachte wohl es sei ein Sicherungsseil und ich hatte alle Hände voll zu tun meinen Lenker zu entwirren. Mit nur ca. 20 Sekunden Rückstand auf das Podium ist mir durch diese Aktion das erste Treppchen 2016 durch die Lappen gegangen. Am Ende landete ich aber immer noch auf einem guten 7. Rang. That´s racing! Jetzt gilt es erst einmal im Training ein paar Dinge auszutesten und beim Bikefestival in Riva anzugreifen. Bis dahin Marcus
NEWS! NEWS! NEWS! 10. Januar 2016 Wie vor einiger Zeit schon angekündigt, kann ich Euch nun meinen neuen Bike Partner vorstellen. Mit NOX - Cycles habe ich meine neue Heimat gefunden. Ich werde 2016 nicht nur in den Disziplinen Downhill und Enduro als Teamleiter für das Nox-Team fahren, sondern auch NOX mit meiner Erfahrung und Ideen in der Produktentwicklung und dem Test sowie bei neuen innovativen Projekten unterstützen. Ich freue mich auf eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit! In diesem Zug darf ich Euch auch meine neue Homepage vorstellen - viel Spaß beim rumstöbern. Euer Marcus
European Enduro Series Molveno/Paganella 10. September 2015 Hallo zusammen, am letzten Wochenende stand der 4. Lauf zur European Enduro Series in Molveno/Paganella auf dem Programm. Das Rennen versprach ein tolles zu werden denn die Dolomiten boten die beste Kulisse dafür. Beim Training am Samstag regnete es den ganzen Tag und so wurden die 5 Stages zum Teil eine ganz schöne Rutschpartie. Der Wetterbericht war aber gnädig mit uns und so strahlte am Renntag die Sonne vom Himmel und die Dolomiten zeigten sich in Ihrer vollen Pracht. Das Rennen ging los und in der ersten Stage konnte ich eine gute Leistung abliefern und landete auf dem 7. Rang. In der 2. Stage galt es 1000Hm ins Tal zu überwinden. Mit einer Fahrzeit um die 10min war sie auch die längste am Tag. Hier hatte ich zwar einen kleinen Sturz und verlor etwas Zeit, aber im großen und ganzen lief es gut - Rang 3. Stage 3 Stand auf dem Plan. Langsam fand ich einen Rhythmus ins Rennen und nun versuchte ich mehr zu pushen. Leider war das etwas zu viel und so kam ich wieder zu Fall und demolierte mir hierbei meine Hinterradbremse und meine Zeigefinger. Mit Rang 10 war es aber immer noch nicht schlecht. Nach einem kurzen Stopp bei den Sanitätern um meinen Zeigefinger zu versorgen und um ein Kühlpack mitzunehmen. Machte ich mich auf den Transfer zur 4ten Stage. Hier konnte ich eine gute Leistung wieder abrufen und landete hier auf dem 3. Rang. Vor der letzten Stage lag ich im Zwischenklassement auf dem 3. Rang. Nun machte ich mich auf den langen Transfer zur letzten Stage. Hierbei bemerkte ich, dass ich mir bei meinem Sturz in der 3. Stage doch mehr meine Hinterradbremse demoliert habe als ich gedacht habe. Bis ich am Start der 5. Stage ankam, funktionierte meine Bremse nicht mehr. Leider hatte ich nicht das Werkzeug und die Ersatzteile mit dabei. So musste ich meine Podium Ambitionen begraben. Nun galt es einfach nur heile durch die letzte Stage zu kommen. Das gelang mir auch recht gut. Leider verlor ich sehr viel Zeit und landete am Ende auf dem 13. Gesamtrang. Für mich war es aber trotzdem ein gutes Rennen. Meine Trainingsumstellung trägt langsam Früchte und ich finde mich im Endurosport immer besser zurecht. Als nächstes geht es in 10 Tage zum Endurorennen in Leogang. Von dort werde ich euch wieder berichten. Viele Grüße Marcus
SIEG! Enduro Rennen Leogang 2015 23. September 2015 Hallo Zusammen, heute möchte ich Euch von der Specialized/SRAM Enduro Series berichten. Für mich war es eine Prämiere in Leogang mit dem Enduro Rad. Normalerweise kenne den Bikepark nur als Downhill Fahrer.  Da das Rennen nicht nur im Bikepark Leogang statt fand, sondern weiter bis nach Saalbach ging, waren die Stages in Saalbach neu für mich. Vor der ersten Stage hatte ich am meisten Respekt. Sie war über 7 Minuten lang und sehr flach und technisch. Es ging 7 Minuten hoch und runter über Wurzeln. Hier galt es einfach voll auf die Pedale zu drücken.  Mit Platz 6 war ich zufrieden! Hier ist Sicherlich mein größtes Entwicklungspotenzial und ich weiß was ich im Winter trainieren muss. In der Stage 2 ging es 2100m hoch auf den Berg. Bei 1° und Nebel/Wind war es ganz schön kalt und die Sicht mit 15m war auch  nicht gerade üppig. Es ging los. Auf der Stage versuchte ich von Anfang an Druck zu machen. Im großen und ganzen lief es gut. Im unter drittel musste ich noch zwei Fahrer überholen und habe dabei etwas Zeit verloren. Am Ende wurde ich Zweiter auf der Stage. Stage 3 lag mir persönlich am wenigsten. Viele Holzüberfahrten und eine sehr unrhythmische Strecke, ich hatte einfach kein feeling für diese Stage. Trotz allem konnte ich die Stage für mich entscheiden und gewann diese. Nun ging es zur 4ten Stage. Nach einem längeren Transfer mit 600Hm aufwärts, stand die vorletzte  Stages auf dem Programm.  Mit einer Laufzeit von knapp 5min war die vorletzte Stage ganz schön kernig. Da es eine Bikeparkstrecke war, musste man viel pushen und arbeiten. Am Ende konnte ich auch diese für mich entscheiden. Platz 1! Nach einem kleinen Transfer bergab ging es zur letzten Stage. Ich versuchte nochmals alles aus mir raus zu holen. Da die Stage sehr viele enge Kurven hatte und es noch dabei hoch und runter ging, musste man nochmals alle Kräfte mobilisieren. Auch hier lief alles glatt und ich gewann auch diese Stage. Am Ende konnte ich mein erstes Specialized/Sram Enduro Rennen gewinnen! Als nächstes geht es nach Finale Ligure zum Finale der World Enduro Series (EWS). Hier werde ich sicherlich nochmals einiges an Erfahrung Sammeln. Viele Grüße Euer Marcus
Abschied vom GHOST Team nach 13 Jahren 13. Dezember 2015 „In jedem Ende liegt ein neuer Anfang“ – dieses Motto ist derzeit sehr passend für mich. In der kommenden Saison wird sich einiges für mich ändern. Nach 13 Jahren im GHOST-Team ist es Zeit für etwas Neues. Ich bin stolz eine lange Zeit Teil der GHOST-Familie gewesen zu sein. Mit 8 deutschen Meistertiteln, drei Top-Ten Platzierungen und etlichen Top 20 Platzierungen im WordCup war es eine erfolgreiche Zusammenarbeit. An dieser Stelle nochmal, vielen Dank an die GHOST Familie. Spannend wird das nächste Jahr auf alle Fälle und ich freue mich auf neue Aufgaben. Mit meinem neuen Partner habe ich die Möglichkeit meine Erfahrungen und Ideen in die Entwicklung und in neue Projekte einzubringen. Mehr dazu aber im neuen Jahr... Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Euer Marcus   Und hier noch ein paar Impressionen aus den letzten 13 Jahren Zusammenarbeit mit GHOST
Karriereende im Downhill ab 2016 9. Juli 2015 Hallo Zusammen! Viele von Euch haben bestimmt schon erfahren, dass ich mich zum Ende des Jahres aus dem Downhill Renngeschehen verabschieden werde. Für mich ist es eine sehr schwere Trennung, denn mein Leben hat sich quasi immer um das Rennen fahren gedreht. Aber irgendwann im Leben kommen andere Zeiten und neue Wege öffnen sich. Mehr zu meinem Abschied findet ihr in dem folgenden Video von mtb- news.de Zum Video hier klicken:
European Enduro Reschenpass 3. August 2015 Hallo Zusammen, heute möchte ich Euch vom European Enduro Rennen am Reschenpass berichten. Das 3 Länder Enduro Rennen hat einen sehr guten Ruf und ich war sehr gespannt auf die Strecken. Für mich war es das erste European Enduro Cup Rennen! Am Samstag stand das Training auf dem Programm. Als erstes ging es mit dem Lift zur Stage 1. Die war gespickt mit Wurzeln und unzählige Kurven. Es war schwierig die Übersicht zu behalten, da alles gleich aussah. Mit einer Streckenlänge von knapp 8 min war es noch schwieriger sich die wichtigsten Sachen zu merken. Beim Transfer zur 2. Stage waren gute 600 Höhenmeter zu bewältigen dabei war es wichtig sich nicht all zu sehr zu verausgaben, denn die 2. Stage war kräftezehrend. Gleich am Anfang ging es mit einem Uphill los, der sich an der Kuppe ewig dahin zog. Weiter auf schönen Trails und wieder viele Wurzeln. In Mitten der Stage 2 ging es an einem kleinen See vorbei, hier musste man schön den Schwung behalten um keine Zeit zu verlieren. Leider konnte man hier die wunderbare Aussicht nicht genießen. Ich hatte ja keine Zeit.... So ging es weiter hoch und runter – 10 Minuten lang. Es war für mich die härteste Stage an dem Tag. Die Stage 3 lag mir am besten. Sie war etwas schneller angelegt und flüssiger. Eben so ähnlich wie eine Downhill Strecke. In der Stage 4 ging es wieder sehr viel hoch und runter. Hier musste man sein Körper sehr gut kennen um nicht zu überpacen und bei einer Streckenlänge von knapp 6 Minuten war sie auch recht lang. Stage 5 war wieder eher mein Geschmack. Recht schnell und technisch. Zum Schluss die längste Stage 6. Hier ging es einfach nur 15 Minuten den Berg herunter. Mit einer guten Renneinteilung war man hier ganz weit vorn. Nun zum Rennen. Da es in der Nacht viel geregnet hatte, war die erste Stage ganz schön rutschig. Das Rennen konnte losgehen. Gleich zu Beginn in der ersten Stage versuchte ich anzugreifen. Leider fand ich keinen Rhythmus und ab der Hälfte hatte ich mit technischen Problemen und Rückenschmerzen zu kämpfen. So lief es zu Beginn nicht so gut. In den darauf folgende Stages konnte ich meinen Rhythmus besser finden. In der 3. Stage lief es auch sehr gut und ich wurde hier 4ter. Am Ende wurde ich 15ter, was sicher nicht schlecht ist aber auf jeden Fall ausbaufähig ist. Für mich war das schwierigste, die richtige Einteilung meiner Kräfte und den richtigen Speed zu fahren. Nun habe ich einige Hausaufgaben zu erledigen um beim Finale der World Enduro Serie in Finale Ligure besser zu sein. Als nächstes geht es zum IXS European Cup in Spicak und dem Weltcup Finale in Val di Sole. Bis dahin Euer Marcus
Spicak & Tabarz IXS Downhill Cup 25. August 2015 Hallo zusammen, mittlerweile heißt es schon Endspurt in Sachen Downhill- Saison 2015. An den letzten beiden Wochenenden fuhr ich Rennen, auf die ich mich schon im Vorfeld gefreut habe. Erste Location war Spicak – genau die Strecke die ein Rennfahrerherz schneller schlagen lässt. Super technisch, schnell und durch die wochenlange Trockenheit extrem rutschig. In der Qualifikation lief es recht gut und ich konnte mich auf einem soliden 18ten Platz qualifizieren. Der ersehnte Regen kam am Finaltag pünktlich nach dem Training bzw. nach meinem letzten Lauf. Dummerweise konnte ich die Strecke danach nicht mehr testen und rechnete mit einer entsprechenden Rutschpartie. Im Rennen fand ich eine gute Linie, war aber an der einen oder anderen Stelle einfach zu vorsichtig und verlor ich wertvolle Sekunden. Letztendlich landete ich auf dem 11ten Platz. Den zweiten Halt legte ich in Tabarz ein. Seit meinem letzten Rennen am Inselsberg vergingen sage und schreibe 7 Jahre. Die Organisatoren haben an diesem Wochenende wirklich einen tollen Job gemacht. Die neue Strecke und das ganze Drumherum (für die Kinderanimation war bestens gesorgt) waren sehr vielversprechend. Schon beim Ablaufen war klar – der Flow stimmt. Kurz vorm Start zur Quali bemerkte ich nur dummerweise, dass meine Hinterradbremse defekt war. Klar bestreitet man in Tabarz nicht die Summe an Höhenmetern wie bei manch anderen Rennstrecken, aber so ganz ohne ist dann doch irgendwie uncool. Mit fehlender Bremse am Bike – dafür aber spontan eingebauter Bremse im Schädel verlor ich einiges an Zeit. Mein Bremsendilemma katapultierte mich auf den 9. Rang. Das Final konnte kommen, die Bremse war repariert und ich war hochmotiviert. In einer Wurzelpassage schnippte mir mein Vorderrad weg und ich krachte in einen Baum. „DAMNED! NICHT schon wieder.“ Den letzten Part des Rennens investierte ich in eine Aufholjagd, die mir einen enttäuschenden 9. Platz bescherte. That’s racing... In zwei Wochen geht es weiter zum nächsten Europa-Cup Enduro. Von da werde ich euch wieder berichten. Gruß Euer Marcus
Danke schön! 16. Dezember 2015 Hallo zusammen, das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist an der Zeit Danke zu sagen – an alle die mich trotz mancher Widrigkeiten in dieser Saison unterstütztenhaben. Also vielen Dank an meine Familie, Eltern , Freunde und meinen Sponsoren. Ihr macht es möglich, dass ich meinen Traum leben kann… Um aber nicht mit ganz leeren Händen dazustehen, hab ich euch noch ein kleines Video das in Kooperation mit FORD entstand. Viel Spass und wenn’s euch gefällt dann würd ich mich freuen wenn ihr es postet... Ich wünsch Euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. See you next season... Gruß Marcus
Dirtmasters Festival und TV Auftritt 1. Juni 2015 Hallo zusammen, nach einem Jahr der Enthaltsamkeit  hieß es übers Pfingstwochenende ab zum Dirt Masters in Winterberg. Ganz untypisch fürs Sauerland – wir hatten beste Wetterbedingungen – zumindest für die ersten Tage.  Es ist wirklich grandios was das Rider Magazin an diesem Event auf die Beine stellt , Pum-Track Battle, Slopestyle, Downhill Race, Four Cross - an Vielfalt war einiges geboten. Cool an solchen Veranstaltungen sind die netten Gespräche mit alten Bekannten, Fans und anderen Fahrern. Wer mich kennt weiß, Fachsimpeln über Strecke, Material und Wetter sind ein wichtiger Bestandteil meines Rennalltags (wobei böse Zungen behaupten gerne, ich hätte die Wortkapazität eines Waschweibes). Wie dem auch sei, ich war ja nicht nur zur Konversation auf diesem Festival – Rennen fahren durfte ich auch. Die neue Strecke und das Fahrerfeld waren vielversprechend, dementsprechend heiß war ich aufs Race.  Schon nach den ersten Trainingsläufen stand eines fest, das neue Streckendesign konnte was - zwar war alles extrem schnell gesteckt, aber auf einer schnellen Strecke ist es schwierig Zeit gut zu machen. Wichtig ist, man muss an den kleinsten Details arbeiten um das beste Resultat zu bekommen.  SCHÖN wenn man in der Theorie weiß was zu tun ist, die Praxis sieht gelegentlich anders aus. Im Seeding Run lief alles entspannt bis ich zu einem kleinen und unscheinbaren, bisher nicht beachteten Wurzelstumpf kam. Hätte mir jemand zuvor gesagt, ich soll dieses Ungeheuer ansteuern, hätte ich es mit hundertprozentiger Sicherheit verfehlt! Nachdem wir beide auf Tuchfühlung gegangen waren, hatte ich alle Hände voll zu tun um auf dem Bike zu bleiben -  die Zeit war zwar futsch, aber die Knochen immerhin noch heil. Trotz meiner Rodeoeinlage vom Vortag war ich für den Finaltag guter Dinge – immerhin kannte ich nun eine entscheidende Schlüsselstelle mehr. Leider hat sich zum Finallauf das gewohnte „Winterberger Wetter“ von seiner gewohnten Seite gezeigt.  Nachdem mir im Finallauf mein Roll-Off einen Strich durch die Rechnung bzw. durchs Sichtfeld gemacht und ich musste mich mit einem passablen 14 Platz begnügen. Anfang Mai hatte ich noch die Gelegenheit mit dem ZDF eine Folge der Sendung Pur+ zu drehen.  Am 7.Juni  um 19.25- 19.50Uhr auf dem Sender KIKA ist nur der Sendetermin. Euer Marcus
UCI Worldcup Leogang 2015 18. Juni 2015 Hallo Zusammen, der Weltcup in Leogang/Österreich ist vorüber und ich möchte euch kurz schildern wie es mir ergangen ist. Bereits eine Woche vor dem Weltcup bin ich mit meiner Familie nach Leogang gereist, um mich gut vorzubereiten, das richtige Bike Setup zu finden und um mich auf den neuen Streckenabschnitten zurecht zu finden. Soweit ist alles richtig gut gelaufen, der Speed war gut und ich fühlte mich sehr wohl auf dem neuen GHOST Downhill Prototypen. Auch für und wegen dem Prototypen war es wichtig, schon etwas früher auf der Weltcup Strecke zu sein, um nochmals mit den Federelementen und der Kinematik zu spielen. Das Rennwochenende begann und im Training, als auch die anderen Fahrer auf der Piste unterwegs waren, war die Stimmung gleich ganz anders. Rennfeeling kam auf - genau mein Ding! Doch dann bin ich am Freitag im Training in einer neuen Wurzelpassage mit Kurve gestürzt, weil es mir so schnell das Vorderrad weggezogen hat. Ich bin voll mit dem Kopf eingeschlagen und musste mich erstmal für eine viertel Stunde an den Streckenrand setzen. Dass die Passage nicht ganze ohne war, hab ich dann gesehen als sich noch ein paar andere Fahrer ebenfalls dort weggeschmissen haben. Naja, gegen die starken Kopfschmerzen halfen mir Schmerztabletten aber  ich war nun doch gehemmt. Von da an lief es nicht mehr so rund wie gewollt und ich verpasste mit Platz 87 den Einzug ins Finale. Dumm gelaufen aber that´s racing. Nun bereite ich mich so gut es geht auf meien Saisonhöhepunkt vor - die Deutsche Meisterschaft in Todtnau vom 26.-28. Juni 2015. Bis dahin Euer Marcus
Weltmeisterschaft Hafjell in Norwegen 21. September 2014 Hallo zusammen, Wetter wie aus dem Bilderbuch waren beste Vorrausetzungen für das größte Spektakel im ganzen Jahr – die Weltmeisterschaft. Veranstalter war in diesem Jahr Norwegen und stellte in Hafjell/Lillehammer eine weltmeisterliche Strecke auf die Beine. Jede der bestehenden Strecken, ob Crosscountry oder Downhill, verlangten den Fahrern technisch alles ab. Dieser Bikepark zählt nicht ohne Grund zu den Topadressen in der europäischen Szene. Genau mein Ding – große Sprünge, Steinfelder, Anlieger und Highspeed – alles was Downhill für mich ausmacht. Nach dem Zeitplan bewertet, ist die Weltmeisterschaft viel entspannter als jedes andere Rennen. Alleine die Tatsache, dass man genügend Zeit findet um andere Fahrer und deren Linien zu studieren, sagt viel aus. Viel Spass und Lust auf mehr hatte ich schon nach dem ersten Trainingslauf. Ich hatte mir ein paar gute Linien rausgepickt und war für das Timed Training bereit. Das Timed Training ist nicht vergleichbar mit den Qualiläufen beim Worldcup – hier geht’s nur um die gefahrene Zeit. Im Zeitlauf fuhr ich etwas über meinem Limit und machte schon im ersten Steinfeld Anstalten über den Lenker abzusteigen. Es folgten noch diverse grobe Fehler und ich war heilfroh in einem Stück den Zielbogen zu sehen. Am Renntag selbst war das Wetter perfekt für den Wettkampf – es war bewölkt und trocken. Mein Run war gut und flüssig – zum Schluss ging mir dann doch etwas die Puste aus und ich platzierte mich auf Rang 48. Vielleicht nicht mein Traumergebnis, aber eine Tendenz nach oben ist erkennbar. Jetzt geht’s ab nach Wiriehorn zum Swiss-IXS Cup. Drückt mir die Daumen Euer Marcus
UCI WorldCup Meribel 2014 27. August 2014 Hallo zusammen, die letzten Wochen nutzte ich für ein Intensivtraining um mich auf die nächsten wichtigen Rennen vorzubereiten. Mit einem guten Gefühl und starken Beinen war ich bereit für das Weltcupfinale in Méribel. Franzosen können ohne Zweifel richtig gute Strecken bauen. Schon als Junior bevorzugte ich die technischen und schnellen Strecken direkt hinter der Grenze und war viel bei französischen Wettkämpfen am Start. Im Training hatte ich wirklich eine Menge Spass und ich freute mich auf meine Quali. Vielleicht ist es ja nur Zufall, vielleicht ein schlechtes Omen – während ein aufgebrachter Engländer meiner Familie versuchte zu erklären, dass ich im Mittelteil der Strecke schwer gestürzt sei und im Begriff war ein fremdes Rad an meinen Montageständer zu befestigen, landete ich auf meiner Nase. Durch einen technischen Defekt stürzte ich und fiel direkt auf meinem Kopf. Zu allem Überfluss musste ich mein Bike die dreiviertel Strecke nach unten schieben, an weiterfahren war nicht zu denken. Mit Brummschädel und eingebauter Bremse merkte ich schon während meiner Quali, dass ich an diesem Tag keinen Blumentopf gewinnen werde. So war es dann auch: leider nicht qualifiziert. Nun geht es weiter zur Eurobike und anschießend zur Weltmeisterschaft. Ich bin schon  gespannt auf Hafjell und freue mich sehr darauf. Bis dahin Euer Marcus
Impressionen aus 2014 15. August 2014 Hallo Zusammen! Aktuell laufen meine Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft in 2 Wochen in Hafjell/Norwegen auf Hochtouren. Nun für euch aber mal ein BLOG Eintrag ausschließlich mit Bildern und Eindrücken aus meiner bisherigen Saison 2014. Viel Spass beim durchstöbern. Euer Marcus!
Deutsche Meisterschaft Albstadt 2014 28. Juli 2014 Hallo zusammen, Albstadt-Ebingen war in diesem Jahr der Austragungsort zur Deutschen Meisterschaft im Downhill. Ich muss zugeben, ich war nicht frei von Vorurteilen gegenüber der Strecke – wurde aber eines Besseren belehrt. An diesem Wochenende hieß das Motto: in der Kürze liegt die Würze. Es hat Seltenheitswert, dass knapp zwei Minuten konditionell so anspruchsvoll sein können. TRAININGSTAG Nr. 1 stand wettertechnisch unter einem guten Stern – die Streckenbedingungen waren kaum zu toppen.  TRAININGSTAG Nr. 2 präsentierte sich etwas anspruchsvoller. Pünktlich zum Elitetraining setzte der Regen ein und die Abfahrt war mehr Rutschpartie als Rennbusiness. Gut für mich – die Strecke wurde anspruchsvoller und ich kam gut klar. Im Seedingrun platzierte ich mich als zweiter. Der FINALTAG lief  eigentlich sehr gut – im Rennlauf machte ich einige kleine Fehler die sich auf dieser Strecke  summierten – Resultat: 3. Platz. Mein DM-Medalliensatz ist nun mit Bronze komplett – hat immerhin ganze 22 Jahre gedauert. Sicher, gewünscht habe ich mir einen weiteren Titelsieg, letztendlich hat der Bessere gewonnen – herzlichen Glückwunsch Fischi. Weiter geht es am Wochenende mit dem IXS Cup in Ilmenau und da werde ich versuchen wieder auf das Podium zu fahren. Euer Marcus
EDC Schladming 27. Juni 2014 Hallo zusammen, Schladming/Österreich – Austragungsort der Ski WM 2013 war der Veranstalter des #2 IXS European Downhillcup. Für mich ohne Zweifel eine der schönsten und legendärsten Strecken im europäischen Downhillzirkus – schnell, extrem lang, technisch und wurzlig. Ganz nach der alten Schule und genau wie es mir im „Regelfall“ in die Karten spielt. Der Regelfall trifft in meiner derzeitigen Saison aber leider nicht zu – genau wie an diesem Wochenende. Das TRAINING verlief ganz gut und war sehr abwechslungsreich. Die Streckenbedinungen variierten Stundenweise von griffig bis staubtrocken. Nach einem Lauf sah man aus wie ein Ferkel und beim nächsten war Staub schlucken angesagt. Motiviert meine bisherige Rennbilanz aufzupolieren brannte ich förmlich auf die QUALI. Wie dem auch sei – nach der fünften Kurve fing ich mir einen Platten (nach bestimmt 5 Jahren der erste) ein. Ganz ehrlich – um mit dieser Schlappe umzugehen helfen nicht einmal 20 Jahre Rennerfahrung. Dementsprechend verkorkst verlief somit auch mein Finallauf am Sonntag. An was es scheitert heißt es jetzt herauszufinden. Ablenkung hatte ich an den folgenden Tagen durch einen Filmdreh mit Bosch eBIKE Systems – ganz ehrlich, es macht verdammt viel Spass mit einem eBike im Gelände. Jetzt heißt es erst einmal alle Wehwehchen auskurieren und eine gezielte Vorbereitung zur DM. Bis dann Euer Marcus
UCI Weltcup Fort William und Leogang 27. Juni 2014 Hallo zusammen, was macht man, wenn eine Saison nicht so richtig anlaufen möchte? In meinem Fall – Augen zu und durch! Mein Weltcupauftakt in diesem Jahr fand dann auch gleich auf der für mich am meisten gefürchteten Strecken statt: Fort William in Schottland. Um das Rennen in den Highlands zu beschreiben, braucht es nur einige Worte: extrem hart, windig, schroff und viele Plagegeister in Form kleiner Stechmücken. Ganz ehrlich – es ist mir bis heute ein Rätsel, wie man auf dieser Strecke schnell fahren kann. So auch in diesem Jahr – von Beginn an lief es nicht rund. Beim Seeding Run krachte ich in einen Baum und verlor wertvolle Zeit – Top 80 für den Finallauf war gestorben und das Team Klausmann trat vorzeitig die Heimreise an. Nach zwei Tagen Heimaturlaub riefen die Leoganger Steinberge - meine Lieblingsstrecke in der Weltcup Serie. Immerhin landete ich hier im letzten Jahr meine beste Platzierung im Weltcup. Etwas müde und angeschlagen von den letzten Wochen startete ich das Training mit einer leichten Erkältung – vielleicht steckt man Krankheiten in meinem Alter nicht mehr so gut weg -  jedenfalls wurde aus meiner Erkältung eine ausgewachsene Bronchitis. So viel zum Thema Augen zu und durch – die Holzhammervariante ist nicht immer die Beste. Mit Atemnot und einem Schädel – gefühlt so groß wie eine Tonne -  bestritt ich meinen Qualilauf und kassierte prompt die Quittung: nicht für die Top 80 qualifiziert! Jetzt heißt es erst einmal, Antibiotika und zwei Tage erholen. Ich hatte schon bessere Saisonstart´s... Euer Marcus
EDC Maribor 2014 20. Mai 2014 Hallo zusammen, der IXS European Cup in Maribor / Slowenien war in diesem Jahr der Auftakt zu meiner Saison 2014. Sonnenschein war wohl der seltenste Gast bei dieser Veranstaltung – enorme Sturmböen und Regen waren an der Tagesordnung. Vor dem offiziellen Part dieser Woche  galt es einen weiteren Film mit der MTB Freeride Crew zu meinem Enduroprojekt DRIVEN in den Kasten zu bringen. Nebenbei erwähnt, bei diesem Dreh hatten wir mehr Respekt vor herunterfallenden Ästen als vor ungeplantem Bodenkontakt. Das erste Video zu DRIVEN könnt ihr hier sehen   zum Video Wie es gelegentlich bei Rennen passiert, schleicht sich irgendwann der Fehlerteufel ein. Den ersten Defekt holte ich mir beim Filmdreh im Bikepark – war aber nicht wirklich wild. Bis zu meiner Quali am Samstag lief auf der top präparierten Strecke alles glatt. Im Qualifikationslauf schlug der Fehlerteufel ein weiteres Mal zu. Im oberen Drittel der Strecke handelte ich mir einen weiteren technischen Defekt ein und beendigte den Seedingrun nur noch mit Halbgas. Für gewöhnlich sind ein bisschen Druck und Motivation genau die richtigen Wettkampfpartner an meiner Seite. An diesem Rennsonntag konnten mir beide nicht weiterhelfen! Ich unterschätzte die guten Streckenbedingungen und den Rückenwind und befand mich prompt nach dem ersten Sprung nicht mehr auf der Strecke sondern direkt daneben. Um so wenig Zeit wie nötig zu vergeuden, wollt ich nach einem Anlieger wieder auf die Strecke zurück. Blöd, wenn einem genau in diesem Augenblick das Reglement wieder einfällt >>der Fahrer muss genau an der Stelle die Strecke befahren, an der er diese verlassen hat (sonst droht Disqualifikation)<<. Wie gesagt, getan – den Berg hoch, über den Anlieger, Aufgesprungen und... An dieser Stelle sollte nun „ab die Post“ stehen. Bei mir war es dann leider doch nur der Sattel der abging. Um weiteres Unheil zu verhindern fuhr ich das restliche Rennen in gemächlichem Tempo ohne Sattel weiter. So ist das Rennbusiness. Kommendes Wochenende kann ich gleich meine neuerlernten Erfahrungen bei meinem Fahrtechnikkurs in Lac Blanc an den Mann oder Frau bringen. Danach geht’s vom Erzbergrodeo nach Fort William zu meinem ersten World Cup der Saison.
Sportverbot und Antibiotika 10. April 2014 Hallo zusammen, neue Saison neues Glück... Wie zu erwarten, standen die letzten Wochen unter dem Motto „gezieltes Wettkampftraining“.  Anfang März ging es für eine  Woche nach Spanien um im Bikepark La Fenasosa zu trainieren. Mit dabei waren Dieter von KTM  und die Mtb Freeride Crew um das Training auf dem Downhill Bike und Motorrad  mit der Kamera zu begleiten.  Petrus hatte in dieser Woche wohl nicht die beste Laune – wir hatten zwar strahlenden Sonnenschein, aber es war extrem stürmisch und kalt. Meine Downhillvorbereitung verlagerte ich in der letzten Zeit nach Biel in die Schweiz. Die Strecke in Biel kommt  mit vielen Anliegern, dem Untergrund und der Geschwindigkeit der ersten Weltcupstrecke in Süd Afrika ziemlich nah. Hatte somit alles  getan, um gut in die Saison zu starten. Wie es eben so ist, wird man gelegentlich vor dem Startschuss ganz abrupt gestoppt! Bei meinem letzten Zirkeltraining  vor dem Abflug nach Süd Afrika schlug ich mir bei Sprüngen auf eine Mauer beide Schienbeine auf. Hat zwar tierisch weh getan und geblutet wie verrückt, war aber  auszuhalten. Drei Tage danach kam aber das große Erwachen – Sonntag ging ich dann mit Schüttelfrost und  pochender Wunde in die Klinik. Das Resultat kann man sich denken – Sportverbot und Antibiotika.  Pietermaritzburg musste ich schweren Herzens  abschreiben – jetzt heißt es erst mal gesund werden. Bis bald, Euer Marcus
Mein Winter 2013/2014 4. Februar 2014 Hallo zusammen, ganz nach dem Motto – nach der Saison ist vor der Saison – wurde es in den letzten Wochen keinesfalls langweilig. Nach meinem letzten Rennen der Saison 2013 hieß es als erstes „Kisten schleppen“ und ab ins neue Domizil– über mangelndes Krafttraining kann ich mich nicht beschweren. Den ersten Downhill-Kontakt nach Saisonende hatte ich bei meinem Fahrtechnikkurs ins Bad Wildbad.  Unsere kleine, aber feine Gruppe hatte eine Menge Spaß auf den Strecken rund um den Sommerberg. Dank der schlechten Schneebedingungen im Schwarzwald kann ich seit November immer wieder aufs Downhillbike sitzen und ein paar Trainingsläufe fahren. Seit Anfang Januar steht Konditionstraining für die kommende Saison 2014 ganz oben auf dem Trainingsplan.  Ende Januar gönnte ich mir aber trotzdem ein paar sonnige Downhilltage mit Johannes Fischbach in San Remo. Mit Frühlingsgefühlen, viel Eifer und Johannes im Nacken übertrieb ich’s am dritten Tag  und kassierte die Quittung in Form eines dicken Fußes – das Training war somit beendet. Aber nichts desto trotz, in zwei Wochen geht es erneut nach San Remo zum Frühjahrstraining. Ab der Saison 2014 werde ich mit einem neuen Bekleidungssponsor an den Start gehen: LOCAL OUTWEAR. Besonderes Highlight dabei ist, ich werde eine eigene Signature –Line bekommen. Ihr dürft gespannt sein. Neben dem Downhill wird in diesem Jahr ein weiteres Projekt meine Saison begleiten – ich werde mit KTM Motorcycles am Erzbergrodeo teilnehmen. Dass dieses Rennen wohl eines der härtesten  Motorrad Enduro Events der Welt ist, steht außer Frage.  Ich habe die einmalige Chance mit Werkssupport am Rennen teilzunehmen und mein Können zu demonstrieren. Das ganze wird über ein halbes Jahr mit der Kamera für alle Interessierten festgehalten  - wer Interesse hat, der erste Trailer ist schon online... zum Video
Verschenk doch einen Gutschein!? 12. Dezember 2013 Für alle die bisher nicht wissen was sie cooles an Weihnachten verschenken sollen – meine Fahrtechniklehrgänge gibt es auch als Gutschein… Hier geht es zu meiner Webseite und weiteren Info´s: www.optimalline.de
EDC Châtel und Worldcup Leogang 23. September 2013 Hallo Zusammen, hier möchte ich Euch von den letzten beiden Renen berichten die ich bestritten habe. Vor zwei Wochen bin ich beim IXS European Cup  in Châtel gestartet. Wie gewohnt war die Strecke schön abwechslungsreich mit einigen Sprüngen – Wurzelpassagen –Steinpassagen und am Schluss einige große Anlieger und ein kleiner Sprint ins Ziel. Ganz mein Geschmack - von allem was dabei. Da es immer wieder regnete wurde die Strecke ganz schön tief und rutschig. Ich hatte damit keine Probleme und so freute ich mich auf den Seedingrun. Den konnte ich auf dem 5 Platz beenden. Damit war ich zufrieden. In der Nacht zum Sonntag regnete es ununterbrochen und die Stecke wurde weicher und weicher. Somit war das Level gleich ein ganz anderes und die Anforderungen waren höher. Kurz vor dem Start zum Finale kam dann auch nochmal eine Ladung Regen runter und so mussten die letzten 15 Fahrer im strömenden Regen fahren. Das war vielleicht ein Spaß! Es liefen Bäche die Stecke runter. Leider machte ich einen kleinen Fehler im oberen Teil der Strecke. Doch leider konnte ich mich nicht schnell genug sortieren und rutschte einen Abhang runter. Somit war das Finale versaut. Als ich wieder auf der Strecke war, gab ich alles und so konnte ich noch nach der ersten Zwischenzeit wenigstens die drittschnellste Zeit fahren. Was für ein Regenrennen!? Viel Wasser und eine Menge Spaß... Nach meiner Aufholjagt wurde ich noch 13ter und sicherte mir noch wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Als nächstes ging es zum Weltcupfinale nach Leogang. Leider wurde nach Châtel krank und konnte den Weltcup in Norwegen nicht mit fahren. Schade... Also entschloss ich mich nach überstandener Grippe direkt nach Leogang zu fahren. So konnte ich am Sonntag vor dem Finale nochmals auf der Rennstrecke trainieren um mich optimal auf das Weltcupfinale vorzubereiten. Am Donnerstag ging es dann endlich los mit dem trackwalk. Die Veranstalter hatten dann auch einige Überraschungen für die Fahrer vorbereitet. Einige neue Streckenabschnitte wurden erneuert und umgelegt. Anfangs sahen diese nicht gerade gut aus.  Aber ich dachte mir: „erst mal fahren und dann werden wir sehen“. Im ersten Training am Freitag war ich sehr positiv überrascht, wie gut die neuen Abschnitte zu fahren waren. Also konnte der Spaß los gehen. Am Samstag stand die Quali auf dem Programm. Anfang des Jahres hatte ich alle Mühe mich zu qualifizieren, dieses mal sollte es aber anders laufen. Ich konnte mich auf dem 17. Platz einreihen. Das war Top!!! Top  motiviert ging ich ins Finale. Die Zuschauer waren in Massen an der Strecke und sorgten für eine phänomenale Stimmung. Vom Start weg versuchte ich Druck zu machen und das gelang mir auch ganz gut. Kleine Fehler waren natürlich auch dabei aber das ist beim racen eben so. Am Ende landete ich auf dem 28. Platz und konnte mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Am Wochenende konnte ich noch trotz Abwesendheit die Gesamtwertung des German IXS Cup gewinnen. Mein Punktevorsprung reichte mir aus um an der Spitze zu bleiben. Jetzt geht es noch zum Finale des IXS Europacup nach Maribor. Auch da kann ich noch um das Podium in der Gesamtwertung kämpfen. Gruß Marcus
IXS European Cup Wiriehorn 2013 20. August 2013 Veranstaltungsort zum 4. Rennen des IXS European Cup´s  war der Bikepark Wiriehorn im Diemtigtal/Schweiz. Wie es in diesem Jahr häufig der Fall ist, konnte das Wetter nicht besser sein – das Beste daran: ich konnte mich auf eine super schnelle Strecke freuen. Die Strecke wurde extra zum Europacup in einigen Passagen geändert - große Sprünge und noch größere Anlieger – jede Menge Spass... Im Training hatte ich keinerlei Probleme und freute mich auf den Seedingrun. Leider läuft’s selten so, wie man es gerne hätte und ich kämpfte in fast jeder Kurve mit extrem schlechtem Timing. So verlor ich Stück für Stück kostbare Zeit, was in Summe den 9.Platz bedeutete. Fürs Finale hieß es – Speed und Timing besser zu koordinieren und den 9. Platz zu verbessern. Im Training vor dem Rennen nahm ich meine Streckenlinie genau unter die Lupe - es fehlte einfach an Dynamik und demnach hieß es für mich, zu versuchen einige Sekunden gutzumachen. Leider hielt im Rennen die gewünschte Dynamik nur für die erste Hälfte der Strecke an und ich platzierte mich auf den 6. Rang. Als nächstes geht’s zur Eurobike... Euer Marcus Photographer: René Schmidt
Warum ich 2013 keine WM fahre 15. August 2013 Hallo zusammen, um weiteren Spekulationen ein Ende zu setzen, möchte ich hier nun eine kurze Erklärung zum Thema WM abgeben. Zuerst möchte ich betonen, dass die Entscheidung nicht zur WM zu fahren von mir selbst gefällt wurde. Diese Entscheidung habe ich zu einem Zeitpunkt getroffen, an dem ich gesundheitlich in keinster Weise in einer WM konkurrenzfähig gewesen wäre. Ich bin Profi und fahre eine WM nicht zum Spaß sondern nur wenn ich 100%ig fit bin. Eine WM ist nebenbei bemerkt im Gegensatz zu einem Weltcup keine Teamsache sondern eine Verbandsangelegenheit. Sprich: ICH müsste 90% der Kosten an der WM selbst tragen. Wirtschaftlich gesehen ein absolutes >>No Go<<. Und abgesehen von diesen beiden Punkten ist meine Präsenz auf der Eurobike für alle meine Sponsoren rentabler. Ghost ist mit Johannes Fischbach auf der WM TOP Vertreten. Summa summarum: Sicher nachvollziehbare Argumente. In diesem Sinne – ich hoffe alle Fragen sind geklärt. Servus Marcus
15ter Deutscher Meister Titel 24. Juli 2013 Hallo zusammen! Es ist geschafft – der Meistertitel 2013 ist in der Tasche! Als erstes vielen Dank an alle Sponsoren die mich unterstützen, ohne euch geht es nicht... Nun aber einen kurzen Bericht zur Deutschen Meisterschaft in Bad Wildbad. Vorab muss ich sagen, dass dieses Rennen mein persönlicher Saisonhöhepunkt ist - dementsprechend akribisch sieht auch meine Vorbereitung aus. Donnerstag fuhr ich nach Bad Wildbad um die Strecke mindestens zweimal vor dem Training abzulaufen. Viele denken ich müsste die Strecke kennen, aber zum Rennen lassen sich die Veranstalter meist etwas Neues einfallen und so war’s auch dieses Mal. Schon nach dem ersten Training hatte ich ein gutes Gefühl auf der Strecke und absolvierte danach nur noch schnelle Trainingsläufe, um mich an die Rennbedingungen zu gewöhnen. Vor der Quali stand nochmal eine ausgiebige Streckenbesichtigung auf dem Plan – durch die Trockenheit und den massiven Staub war es während der Fahrt  fast unmöglich alle Linie zu sehen. Für die Quali hieß es – alle Linien zu treffen und eine gute Mischung aus Aggressivität und Sicherheit zu finden. Mit dem dritten Rang konnte ich ganz zufrieden sein, war eine gute Basis für den Finallauf - erster wollte ich ja am Sonntag werden. Nach der Quali ging ich meiner zweitwichtigsten Beschäftigung auf den Rennen nach - dem Strecke ablaufen. Dort sah ich mich nach lohnenswerten neuen Linien um, was sich auch gelohnt hat. Klar war ich vor dem Finale sehr angespannt und mir war bewusst - dies wird eine super enge Kiste. Hieß für mich demnach - alles geben... Im Finallauf hatte ich immer wieder Probleme mit einem meiner Pedale und rutschte öfters aus dem Click. Trotzdem hieß das Motto des Tages: Kämpfen. Nach zwei knappen Situationen konnte ich mir im Ziel einen Sieg nicht vorstellen - aber: "that´s racing". Am Ende reichte es trotzdem und ich freue mich über meinen 15. Titel... Einfach genial. Euer Marcus Photographer: Roggenbuck Photodesign, Fraction Magazin
IXS European Cup Spicak 2013 4. Juli 2013 Hallo Zusammen, der 2. Lauf zum IXS Europacup in Spicak stand auf dem Programm. In Spicak finden wir jedes Jahr ein Top organisiertes Rennen vor. Eine technisch anspruchsvolle Strecke die es ganz schön in sich hat. Im oberen Teil der Strecke  ist es eher langsam und technisch schwierig und ab der Mitte geht es dann ganz schön zur Sache. Es wird schnell und technisch. Da ich die letzten drei Jahre in Spicak nicht am Start war, waren viele Teilstücke neu für mich. Anfangs hatte ich Mühe einen guten Rhythmus zu finden. Aber beim Europacup gibt es ja genügend Training, daher war das kein Problem. Ich war also bereit für die Qualifikation. Wie schon eine Woche vorher in Leogang fing es kurz nach dem Trainingsende an zu regnen.  Da ich letzte Woche etwas zarkhaft  in die Sache gegangen bin, wollte ich es diese Woche besser machen. Das ist mir auch recht gut gelungen. Nur dieses mal hatte ich mir einen Schleicher am Hinterrad eingefangen. So konnte ich wieder nicht voll weiterfahren. Ich musste versuchen mit der Restluft im Reifen das Rennen runter zu bringen. Mit Platz 9 konnte ich zufrieden sein. Am Sonntag lachte uns wieder die Sonne an. So war klar, dass es wieder super Rennbedingungen geben wird. Ich wollte von Anfang an voll attackieren und das machte ich auch. Leider machte ich viele kleine Fehler. Aber das war eben das Risiko. Im Ziel konnte ich mich um zwei Plätze verbessern und landete auf dem 7. Platz. Damit war ich zufrieden. Nun geht es in die letzten Vorbereitungen für die Deutsche Meisterschaft. Ich freue mich riesig darauf... Viele Grüße Marcus
Continue…. stay tuned
Abschied von NOX Cycles 1. Dezember 2016 Hallo zusammen, wie in den letzten Wochen unschwer erkennbar war, durchlebe ich eine Zeit des Umbruchs, der Veränderung und neuer Heraus- forderungen. Neben meinem Suspension-Center wird es eine weitere Neu- erung ab Dezember 2016 geben. Bedingt durch meine bereits angekündigte Verabschiedung aus dem aktiven Rennsport werde zukünftig auch nicht mehr mit Nox Cycles zusammen- arbeiten. Auf diesem Weg bedanke ich mich beim NOX TEAM für das Vertrauen und die Zusammenarbeit des vergangenen Jahres. Weitere News gibt es in den nächsten Tagen. Euer Marcus
Specialized-SRAM Enduro Series #1 Treuchtlingen 21. April 2016 Hallo zusammen, das erste Endurorennen der Specialized-SRAM Enduro Series #1 Treuchtlingen (GER) war für mich gleich mal eine richtige Heraus- forderung. Zum einen verwandelte der Regen der letzten Tage diesen Event zur reinen Schlammschlacht und zum anderen brach ich mir im Training vor 5 Wochen zwei Rippen. Gespannt war ich auf mein neues Arbeitsmaterial – durch das Training lernt man vieles über ein Bike – im Wettkampf wird es aber richtig auf Herz und Nieren getestet. Nach der ersten Stage war aber klar, Setup und das NOX EDT 5.9 passen perfekt. Nachdem schon der Trainingstag sehr matschig war, entschied ich mich beim Rennen für Schlammreifen vorne und hinten so ganz nach Down- hillmanier. Ich hatte es etwas zu gut gemeint mit der Reifenwahl. Letztendlich sind diese Reifen auf Grip ausgelegt und helfen bei technischen Abschnitten Zeit zu gewinnen. Beim Enduro gibt es aber auch Tretstücke und da kann zu viel Grip sehr ätzend sein. In der Summe verlor ich wertvolle Zeit. Die zweite Stage konnte ich mir sichern - lief quasi perfekt. In der 4. Stage verhedderte ich mich nach einem Fahrfehler im Absperrband. Das Absperrband seinerseits dachte wohl es sei ein Sicherungsseil und ich hatte alle Hände voll zu tun meinen Lenker zu entwirren. Mit nur ca. 20 Sekunden Rückstand auf das Podium ist mir durch diese Aktion das erste Treppchen 2016 durch die Lappen gegangen. Am Ende landete ich aber immer noch auf einem guten 7. Rang. That´s racing! Jetzt gilt es erst einmal im Training ein paar Dinge auszutesten und beim Bikefestival in Riva anzugreifen. Bis dahin Marcus
NEWS! NEWS! NEWS! 10. Januar 2016 Wie vor einiger Zeit schon angekündigt, kann ich Euch nun meinen neuen Bike Partner vorstellen. Mit NOX - Cycles habe ich meine neue Heimat gefunden. Ich werde 2016 nicht nur in den Disziplinen Downhill und Enduro als Teamleiter für das Nox-Team fahren, sondern auch NOX mit meiner Erfahrung und Ideen in der Produktentwicklung und dem Test sowie bei neuen innovativen Projekten unterstützen. Ich freue mich auf eine erfolgreiche und spannende Zusammenarbeit! In diesem Zug darf ich Euch auch meine neue Homepage vorstellen - viel Spaß beim rumstöbern. Euer Marcus
European Enduro Series Molveno/Paganella 10. September 2015 Hallo zusammen, am letzten Wochenende stand der 4. Lauf zur European Enduro Series in Molveno/Paganella auf dem Programm. Das Rennen versprach ein tolles zu werden denn die Dolomiten boten die beste Kulisse dafür. Beim Training am Samstag regnete es den ganzen Tag und so wurden die 5 Stages zum Teil eine ganz schöne Rutschpartie. Der Wetterbericht war aber gnädig mit uns und so strahlte am Renntag die Sonne vom Himmel und die Dolomiten zeigten sich in Ihrer vollen Pracht. Das Rennen ging los und in der ersten Stage konnte ich eine gute Leistung abliefern und landete auf dem 7. Rang. In der 2. Stage galt es 1000Hm ins Tal zu überwinden. Mit einer Fahrzeit um die 10min war sie auch die längste am Tag. Hier hatte ich zwar einen kleinen Sturz und verlor etwas Zeit, aber im großen und ganzen lief es gut - Rang 3. Stage 3 Stand auf dem Plan. Langsam fand ich einen Rhythmus ins Rennen und nun versuchte ich mehr zu pushen. Leider war das etwas zu viel und so kam ich wieder zu Fall und demolierte mir hierbei meine Hinterradbremse und meine Zeigefinger. Mit Rang 10 war es aber immer noch nicht schlecht. Nach einem kurzen Stopp bei den Sanitätern um meinen Zeigefinger zu versorgen und um ein Kühlpack mitzunehmen. Machte ich mich auf den Transfer zur 4ten Stage. Hier konnte ich eine gute Leistung wieder abrufen und landete hier auf dem 3. Rang. Vor der letzten Stage lag ich im Zwischenklassement auf dem 3. Rang. Nun machte ich mich auf den langen Transfer zur letzten Stage. Hierbei bemerkte ich, dass ich mir bei meinem Sturz in der 3. Stage doch mehr meine Hinterradbremse demoliert habe als ich gedacht habe. Bis ich am Start der 5. Stage ankam, funktionierte meine Bremse nicht mehr. Leider hatte ich nicht das Werkzeug und die Ersatzteile mit dabei. So musste ich meine Podium Ambitionen begraben. Nun galt es einfach nur heile durch die letzte Stage zu kommen. Das gelang mir auch recht gut. Leider verlor ich sehr viel Zeit und landete am Ende auf dem 13. Gesamtrang. Für mich war es aber trotzdem ein gutes Rennen. Meine Trainingsumstellung trägt langsam Früchte und ich finde mich im Endurosport immer besser zurecht. Als nächstes geht es in 10 Tage zum Endurorennen in Leogang. Von dort werde ich euch wieder berichten. Viele Grüße Marcus
SIEG! Enduro Rennen Leogang 2015 23. September 2015 Hallo Zusammen, heute möchte ich Euch von der Specialized/SRAM Enduro Series berichten. Für mich war es eine Prämiere in Leogang mit dem Enduro Rad. Normalerweise kenne den Bikepark nur als Downhill Fahrer.  Da das Rennen nicht nur im Bikepark Leogang statt fand, sondern weiter bis nach Saalbach ging, waren die Stages in Saalbach neu für mich. Vor der ersten Stage hatte ich am meisten Respekt. Sie war über 7 Minuten lang und sehr flach und technisch. Es ging 7 Minuten hoch und runter über Wurzeln. Hier galt es einfach voll auf die Pedale zu drücken.  Mit Platz 6 war ich zufrieden! Hier ist Sicherlich mein größtes Entwicklungspotenzial und ich weiß was ich im Winter trainieren muss. In der Stage 2 ging es 2100m hoch auf den Berg. Bei 1° und Nebel/Wind war es ganz schön kalt und die Sicht mit 15m war auch  nicht gerade üppig. Es ging los. Auf der Stage versuchte ich von Anfang an Druck zu machen. Im großen und ganzen lief es gut. Im unter drittel musste ich noch zwei Fahrer überholen und habe dabei etwas Zeit verloren. Am Ende wurde ich Zweiter auf der Stage. Stage 3 lag mir persönlich am wenigsten. Viele Holzüberfahrten und eine sehr unrhythmische Strecke, ich hatte einfach kein feeling für diese Stage. Trotz allem konnte ich die Stage für mich entscheiden und gewann diese. Nun ging es zur 4ten Stage. Nach einem längeren Transfer mit 600Hm aufwärts, stand die vorletzte  Stages auf dem Programm.  Mit einer Laufzeit von knapp 5min war die vorletzte Stage ganz schön kernig. Da es eine Bikeparkstrecke war, musste man viel pushen und arbeiten. Am Ende konnte ich auch diese für mich entscheiden. Platz 1! Nach einem kleinen Transfer bergab ging es zur letzten Stage. Ich versuchte nochmals alles aus mir raus zu holen. Da die Stage sehr viele enge Kurven hatte und es noch dabei hoch und runter ging, musste man nochmals alle Kräfte mobilisieren. Auch hier lief alles glatt und ich gewann auch diese Stage. Am Ende konnte ich mein erstes Specialized/Sram Enduro Rennen gewinnen! Als nächstes geht es nach Finale Ligure zum Finale der World Enduro Series (EWS). Hier werde ich sicherlich nochmals einiges an Erfahrung Sammeln. Viele Grüße Euer Marcus
Abschied vom GHOST Team nach 13 Jahren 13. Dezember 2015 „In jedem Ende liegt ein neuer Anfang“ – dieses Motto ist derzeit sehr passend für mich. In der kommenden Saison wird sich einiges für mich ändern. Nach 13 Jahren im GHOST-Team ist es Zeit für etwas Neues. Ich bin stolz eine lange Zeit Teil der GHOST-Familie gewesen zu sein. Mit 8 deutschen Meistertiteln, drei Top-Ten Platzierungen und etlichen Top 20 Platzierungen im WordCup war es eine erfolgreiche Zusammenarbeit. An dieser Stelle nochmal, vielen Dank an die GHOST Familie. Spannend wird das nächste Jahr auf alle Fälle und ich freue mich auf neue Aufgaben. Mit meinem neuen Partner habe ich die Möglichkeit meine Erfahrungen und Ideen in die Entwicklung und in neue Projekte einzubringen. Mehr dazu aber im neuen Jahr... Bei dieser Gelegenheit möchte ich allen schöne Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Euer Marcus   Und hier noch ein paar Impressionen aus den letzten 13 Jahren Zusammenarbeit mit GHOST
Karriereende im Downhill ab 2016 9. Juli 2015 Hallo Zusammen! Viele von Euch haben bestimmt schon erfahren, dass ich mich zum Ende des Jahres aus dem Downhill Renngeschehen verabschieden werde. Für mich ist es eine sehr schwere Trennung, denn mein Leben hat sich quasi immer um das Rennen fahren gedreht. Aber irgendwann im Leben kommen andere Zeiten und neue Wege öffnen sich. Mehr zu meinem Abschied findet ihr in dem folgenden Video von mtb- news.de Zum Video hier klicken:
European Enduro Reschenpass 3. August 2015 Hallo Zusammen, heute möchte ich Euch vom European Enduro Rennen am Reschenpass berichten. Das 3 Länder Enduro Rennen hat einen sehr guten Ruf und ich war sehr gespannt auf die Strecken. Für mich war es das erste European Enduro Cup Rennen! Am Samstag stand das Training auf dem Programm. Als erstes ging es mit dem Lift zur Stage 1. Die war gespickt mit Wurzeln und unzählige Kurven. Es war schwierig die Übersicht zu behalten, da alles gleich aussah. Mit einer Streckenlänge von knapp 8 min war es noch schwieriger sich die wichtigsten Sachen zu merken. Beim Transfer zur 2. Stage waren gute 600 Höhenmeter zu bewältigen dabei war es wichtig sich nicht all zu sehr zu verausgaben, denn die 2. Stage war kräftezehrend. Gleich am Anfang ging es mit einem Uphill los, der sich an der Kuppe ewig dahin zog. Weiter auf schönen Trails und wieder viele Wurzeln. In Mitten der Stage 2 ging es an einem kleinen See vorbei, hier musste man schön den Schwung behalten um keine Zeit zu verlieren. Leider konnte man hier die wunderbare Aussicht nicht genießen. Ich hatte ja keine Zeit.... So ging es weiter hoch und runter – 10 Minuten lang. Es war für mich die härteste Stage an dem Tag. Die Stage 3 lag mir am besten. Sie war etwas schneller angelegt und flüssiger. Eben so ähnlich wie eine Downhill Strecke. In der Stage 4 ging es wieder sehr viel hoch und runter. Hier musste man sein Körper sehr gut kennen um nicht zu überpacen und bei einer Streckenlänge von knapp 6 Minuten war sie auch recht lang. Stage 5 war wieder eher mein Geschmack. Recht schnell und technisch. Zum Schluss die längste Stage 6. Hier ging es einfach nur 15 Minuten den Berg herunter. Mit einer guten Renneinteilung war man hier ganz weit vorn. Nun zum Rennen. Da es in der Nacht viel geregnet hatte, war die erste Stage ganz schön rutschig. Das Rennen konnte losgehen. Gleich zu Beginn in der ersten Stage versuchte ich anzugreifen. Leider fand ich keinen Rhythmus und ab der Hälfte hatte ich mit technischen Problemen und Rückenschmerzen zu kämpfen. So lief es zu Beginn nicht so gut. In den darauf folgende Stages konnte ich meinen Rhythmus besser finden. In der 3. Stage lief es auch sehr gut und ich wurde hier 4ter. Am Ende wurde ich 15ter, was sicher nicht schlecht ist aber auf jeden Fall ausbaufähig ist. Für mich war das schwierigste, die richtige Einteilung meiner Kräfte und den richtigen Speed zu fahren. Nun habe ich einige Hausaufgaben zu erledigen um beim Finale der World Enduro Serie in Finale Ligure besser zu sein. Als nächstes geht es zum IXS European Cup in Spicak und dem Weltcup Finale in Val di Sole. Bis dahin Euer Marcus
Spicak & Tabarz IXS Downhill Cup 25. August 2015 Hallo zusammen, mittlerweile heißt es schon Endspurt in Sachen Downhill- Saison 2015. An den letzten beiden Wochenenden fuhr ich Rennen, auf die ich mich schon im Vorfeld gefreut habe. Erste Location war Spicak – genau die Strecke die ein Rennfahrerherz schneller schlagen lässt. Super technisch, schnell und durch die wochenlange Trockenheit extrem rutschig. In der Qualifikation lief es recht gut und ich konnte mich auf einem soliden 18ten Platz qualifizieren. Der ersehnte Regen kam am Finaltag pünktlich nach dem Training bzw. nach meinem letzten Lauf. Dummerweise konnte ich die Strecke danach nicht mehr testen und rechnete mit einer entsprechenden Rutschpartie. Im Rennen fand ich eine gute Linie, war aber an der einen oder anderen Stelle einfach zu vorsichtig und verlor ich wertvolle Sekunden. Letztendlich landete ich auf dem 11ten Platz. Den zweiten Halt legte ich in Tabarz ein. Seit meinem letzten Rennen am Inselsberg vergingen sage und schreibe 7 Jahre. Die Organisatoren haben an diesem Wochenende wirklich einen tollen Job gemacht. Die neue Strecke und das ganze Drumherum (für die Kinderanimation war bestens gesorgt) waren sehr vielversprechend. Schon beim Ablaufen war klar – der Flow stimmt. Kurz vorm Start zur Quali bemerkte ich nur dummerweise, dass meine Hinterradbremse defekt war. Klar bestreitet man in Tabarz nicht die Summe an Höhenmetern wie bei manch anderen Rennstrecken, aber so ganz ohne ist dann doch irgendwie uncool. Mit fehlender Bremse am Bike – dafür aber spontan eingebauter Bremse im Schädel verlor ich einiges an Zeit. Mein Bremsendilemma katapultierte mich auf den 9. Rang. Das Final konnte kommen, die Bremse war repariert und ich war hochmotiviert. In einer Wurzelpassage schnippte mir mein Vorderrad weg und ich krachte in einen Baum. „DAMNED! NICHT schon wieder.“ Den letzten Part des Rennens investierte ich in eine Aufholjagd, die mir einen enttäuschenden 9. Platz bescherte. That’s racing... In zwei Wochen geht es weiter zum nächsten Europa-Cup Enduro. Von da werde ich euch wieder berichten. Gruß Euer Marcus
Danke schön! 16. Dezember 2015 Hallo zusammen, das Jahr neigt sich dem Ende zu und es ist an der Zeit Danke zu sagen – an alle die mich trotz mancher Widrigkeiten in dieser Saison unterstütztenhaben. Also vielen Dank an meine Familie, Eltern , Freunde und meinen Sponsoren. Ihr macht es möglich, dass ich meinen Traum leben kann… Um aber nicht mit ganz leeren Händen dazustehen, hab ich euch noch ein kleines Video das in Kooperation mit FORD entstand. Viel Spass und wenn’s euch gefällt dann würd ich mich freuen wenn ihr es postet... Ich wünsch Euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. See you next season... Gruß Marcus
Dirtmasters Festival und TV Auftritt 1. Juni 2015 Hallo zusammen, nach einem Jahr der Enthaltsamkeit  hieß es übers Pfingstwochenende ab zum Dirt Masters in Winterberg. Ganz untypisch fürs Sauerland – wir hatten beste Wetterbedingungen – zumindest für die ersten Tage.  Es ist wirklich grandios was das Rider Magazin an diesem Event auf die Beine stellt , Pum-Track Battle, Slopestyle, Downhill Race, Four Cross - an Vielfalt war einiges geboten. Cool an solchen Veranstaltungen sind die netten Gespräche mit alten Bekannten, Fans und anderen Fahrern. Wer mich kennt weiß, Fachsimpeln über Strecke, Material und Wetter sind ein wichtiger Bestandteil meines Rennalltags (wobei böse Zungen behaupten gerne, ich hätte die Wortkapazität eines Waschweibes). Wie dem auch sei, ich war ja nicht nur zur Konversation auf diesem Festival – Rennen fahren durfte ich auch. Die neue Strecke und das Fahrerfeld waren vielversprechend, dementsprechend heiß war ich aufs Race.  Schon nach den ersten Trainingsläufen stand eines fest, das neue Streckendesign konnte was - zwar war alles extrem schnell gesteckt, aber auf einer schnellen Strecke ist es schwierig Zeit gut zu machen. Wichtig ist, man muss an den kleinsten Details arbeiten um das beste Resultat zu bekommen.  SCHÖN wenn man in der Theorie weiß was zu tun ist, die Praxis sieht gelegentlich anders aus. Im Seeding Run lief alles entspannt bis ich zu einem kleinen und unscheinbaren, bisher nicht beachteten Wurzelstumpf kam. Hätte mir jemand zuvor gesagt, ich soll dieses Ungeheuer ansteuern, hätte ich es mit hundertprozentiger Sicherheit verfehlt! Nachdem wir beide auf Tuchfühlung gegangen waren, hatte ich alle Hände voll zu tun um auf dem Bike zu bleiben -  die Zeit war zwar futsch, aber die Knochen immerhin noch heil. Trotz meiner Rodeoeinlage vom Vortag war ich für den Finaltag guter Dinge – immerhin kannte ich nun eine entscheidende Schlüsselstelle mehr. Leider hat sich zum Finallauf das gewohnte „Winterberger Wetter“ von seiner gewohnten Seite gezeigt.  Nachdem mir im Finallauf mein Roll-Off einen Strich durch die Rechnung bzw. durchs Sichtfeld gemacht und ich musste mich mit einem passablen 14 Platz begnügen. Anfang Mai hatte ich noch die Gelegenheit mit dem ZDF eine Folge der Sendung Pur+ zu drehen.  Am 7.Juni  um 19.25-19.50Uhr auf dem Sender KIKA ist nur der Sendetermin. Euer Marcus
UCI Worldcup Leogang 2015 18. Juni 2015 Hallo Zusammen, der Weltcup in Leogang/Österreich ist vorüber und ich möchte euch kurz schildern wie es mir ergangen ist. Bereits eine Woche vor dem Weltcup bin ich mit meiner Familie nach Leogang gereist, um mich gut vorzubereiten, das richtige Bike Setup zu finden und um mich auf den neuen Streckenabschnitten zurecht zu finden. Soweit ist alles richtig gut gelaufen, der Speed war gut und ich fühlte mich sehr wohl auf dem neuen GHOST Downhill Prototypen. Auch für und wegen dem Prototypen war es wichtig, schon etwas früher auf der Weltcup Strecke zu sein, um nochmals mit den Federelementen und der Kinematik zu spielen. Das Rennwochenende begann und im Training, als auch die anderen Fahrer auf der Piste unterwegs waren, war die Stimmung gleich ganz anders. Rennfeeling kam auf - genau mein Ding! Doch dann bin ich am Freitag im Training in einer neuen Wurzelpassage mit Kurve gestürzt, weil es mir so schnell das Vorderrad weggezogen hat. Ich bin voll mit dem Kopf eingeschlagen und musste mich erstmal für eine viertel Stunde an den Streckenrand setzen. Dass die Passage nicht ganze ohne war, hab ich dann gesehen als sich noch ein paar andere Fahrer ebenfalls dort weggeschmissen haben. Naja, gegen die starken Kopfschmerzen halfen mir Schmerztabletten aber  ich war nun doch gehemmt. Von da an lief es nicht mehr so rund wie gewollt und ich verpasste mit Platz 87 den Einzug ins Finale. Dumm gelaufen aber that´s racing. Nun bereite ich mich so gut es geht auf meien Saisonhöhepunkt vor - die Deutsche Meisterschaft in Todtnau vom 26.-28. Juni 2015. Bis dahin Euer Marcus
Weltmeisterschaft Hafjell in Norwegen 21. September 2014 Hallo zusammen, Wetter wie aus dem Bilderbuch waren beste Vorrausetzungen für das größte Spektakel im ganzen Jahr – die Weltmeisterschaft. Veranstalter war in diesem Jahr Norwegen und stellte in Hafjell/Lillehammer eine weltmeisterliche Strecke auf die Beine. Jede der bestehenden Strecken, ob Crosscountry oder Downhill, verlangten den Fahrern technisch alles ab. Dieser Bikepark zählt nicht ohne Grund zu den Topadressen in der europäischen Szene. Genau mein Ding – große Sprünge, Steinfelder, Anlieger und Highspeed – alles was Downhill für mich ausmacht. Nach dem Zeitplan bewertet, ist die Weltmeisterschaft viel entspannter als jedes andere Rennen. Alleine die Tatsache, dass man genügend Zeit findet um andere Fahrer und deren Linien zu studieren, sagt viel aus. Viel Spass und Lust auf mehr hatte ich schon nach dem ersten Trainingslauf. Ich hatte mir ein paar gute Linien rausgepickt und war für das Timed Training bereit. Das Timed Training ist nicht vergleichbar mit den Qualiläufen beim Worldcup – hier geht’s nur um die gefahrene Zeit. Im Zeitlauf fuhr ich etwas über meinem Limit und machte schon im ersten Steinfeld Anstalten über den Lenker abzusteigen. Es folgten noch diverse grobe Fehler und ich war heilfroh in einem Stück den Zielbogen zu sehen. Am Renntag selbst war das Wetter perfekt für den Wettkampf – es war bewölkt und trocken. Mein Run war gut und flüssig – zum Schluss ging mir dann doch etwas die Puste aus und ich platzierte mich auf Rang 48. Vielleicht nicht mein Traumergebnis, aber eine Tendenz nach oben ist erkennbar. Jetzt geht’s ab nach Wiriehorn zum Swiss-IXS Cup. Drückt mir die Daumen Euer Marcus
UCI WorldCup Meribel 2014 27. August 2014 Hallo zusammen, die letzten Wochen nutzte ich für ein Intensivtraining um mich auf die nächsten wichtigen Rennen vorzubereiten. Mit einem guten Gefühl und starken Beinen war ich bereit für das Weltcupfinale in Méribel. Franzosen können ohne Zweifel richtig gute Strecken bauen. Schon als Junior bevorzugte ich die technischen und schnellen Strecken direkt hinter der Grenze und war viel bei französischen Wettkämpfen am Start. Im Training hatte ich wirklich eine Menge Spass und ich freute mich auf meine Quali. Vielleicht ist es ja nur Zufall, vielleicht ein schlechtes Omen – während ein aufgebrachter Engländer meiner Familie versuchte zu erklären, dass ich im Mittelteil der Strecke schwer gestürzt sei und im Begriff war ein fremdes Rad an meinen Montageständer zu befestigen, landete ich auf meiner Nase. Durch einen technischen Defekt stürzte ich und fiel direkt auf meinem Kopf. Zu allem Überfluss musste ich mein Bike die dreiviertel Strecke nach unten schieben, an weiterfahren war nicht zu denken. Mit Brummschädel und eingebauter Bremse merkte ich schon während meiner Quali, dass ich an diesem Tag keinen Blumentopf gewinnen werde. So war es dann auch: leider nicht qualifiziert. Nun geht es weiter zur Eurobike und anschießend zur Weltmeisterschaft. Ich bin schon  gespannt auf Hafjell und freue mich sehr darauf. Bis dahin Euer Marcus
Impressionen aus 2014 15. August 2014 Hallo Zusammen! Aktuell laufen meine Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft in 2 Wochen in Hafjell/Norwegen auf Hochtouren. Nun für euch aber mal ein BLOG Eintrag ausschließlich mit Bildern und Eindrücken aus meiner bisherigen Saison 2014. Viel Spass beim durchstöbern. Euer Marcus!
Deutsche Meisterschaft Albstadt 2014 28. Juli 2014 Hallo zusammen, Albstadt-Ebingen war in diesem Jahr der Austragungsort zur Deutschen Meisterschaft im Downhill. Ich muss zugeben, ich war nicht frei von Vorurteilen gegenüber der Strecke – wurde aber eines Besseren belehrt. An diesem Wochenende hieß das Motto: in der Kürze liegt die Würze. Es hat Seltenheitswert, dass knapp zwei Minuten konditionell so anspruchsvoll sein können. TRAININGSTAG Nr. 1 stand wettertechnisch unter einem guten Stern – die Streckenbedingungen waren kaum zu toppen.  TRAININGSTAG Nr. 2 präsentierte sich etwas anspruchsvoller. Pünktlich zum Elitetraining setzte der Regen ein und die Abfahrt war mehr Rutschpartie als Rennbusiness. Gut für mich – die Strecke wurde anspruchsvoller und ich kam gut klar. Im Seedingrun platzierte ich mich als zweiter. Der FINALTAG lief  eigentlich sehr gut – im Rennlauf machte ich einige kleine Fehler die sich auf dieser Strecke  summierten – Resultat: 3. Platz. Mein DM-Medalliensatz ist nun mit Bronze komplett – hat immerhin ganze 22 Jahre gedauert. Sicher, gewünscht habe ich mir einen weiteren Titelsieg, letztendlich hat der Bessere gewonnen – herzlichen Glückwunsch Fischi. Weiter geht es am Wochenende mit dem IXS Cup in Ilmenau und da werde ich versuchen wieder auf das Podium zu fahren. Euer Marcus
EDC Schladming 27. Juni 2014 Hallo zusammen, Schladming/Österreich – Austragungsort der Ski WM 2013 war der Veranstalter des #2 IXS European Downhillcup. Für mich ohne Zweifel eine der schönsten und legendärsten Strecken im europäischen Downhillzirkus – schnell, extrem lang, technisch und wurzlig. Ganz nach der alten Schule und genau wie es mir im „Regelfall“ in die Karten spielt. Der Regelfall trifft in meiner derzeitigen Saison aber leider nicht zu – genau wie an diesem Wochenende. Das TRAINING verlief ganz gut und war sehr abwechslungsreich. Die Streckenbedinungen variierten Stundenweise von griffig bis staubtrocken. Nach einem Lauf sah man aus wie ein Ferkel und beim nächsten war Staub schlucken angesagt. Motiviert meine bisherige Rennbilanz aufzupolieren brannte ich förmlich auf die QUALI. Wie dem auch sei – nach der fünften Kurve fing ich mir einen Platten (nach bestimmt 5 Jahren der erste) ein. Ganz ehrlich – um mit dieser Schlappe umzugehen helfen nicht einmal 20 Jahre Rennerfahrung. Dementsprechend verkorkst verlief somit auch mein Finallauf am Sonntag. An was es scheitert heißt es jetzt herauszufinden. Ablenkung hatte ich an den folgenden Tagen durch einen Filmdreh mit Bosch eBIKE Systems – ganz ehrlich, es macht verdammt viel Spass mit einem eBike im Gelände. Jetzt heißt es erst einmal alle Wehwehchen auskurieren und eine gezielte Vorbereitung zur DM. Bis dann Euer Marcus
UCI Weltcup Fort William und Leogang 27. Juni 2014 Hallo zusammen, was macht man, wenn eine Saison nicht so richtig anlaufen möchte? In meinem Fall – Augen zu und durch! Mein Weltcupauftakt in diesem Jahr fand dann auch gleich auf der für mich am meisten gefürchteten Strecken statt: Fort William in Schottland. Um das Rennen in den Highlands zu beschreiben, braucht es nur einige Worte: extrem hart, windig, schroff und viele Plagegeister in Form kleiner Stechmücken. Ganz ehrlich – es ist mir bis heute ein Rätsel, wie man auf dieser Strecke schnell fahren kann. So auch in diesem Jahr – von Beginn an lief es nicht rund. Beim Seeding Run krachte ich in einen Baum und verlor wertvolle Zeit – Top 80 für den Finallauf war gestorben und das Team Klausmann trat vorzeitig die Heimreise an. Nach zwei Tagen Heimaturlaub riefen die Leoganger Steinberge - meine Lieblingsstrecke in der Weltcup Serie. Immerhin landete ich hier im letzten Jahr meine beste Platzierung im Weltcup. Etwas müde und angeschlagen von den letzten Wochen startete ich das Training mit einer leichten Erkältung – vielleicht steckt man Krankheiten in meinem Alter nicht mehr so gut weg -  jedenfalls wurde aus meiner Erkältung eine ausgewachsene Bronchitis. So viel zum Thema Augen zu und durch – die Holzhammervariante ist nicht immer die Beste. Mit Atemnot und einem Schädel – gefühlt so groß wie eine Tonne -  bestritt ich meinen Qualilauf und kassierte prompt die Quittung: nicht für die Top 80 qualifiziert! Jetzt heißt es erst einmal, Antibiotika und zwei Tage erholen. Ich hatte schon bessere Saisonstart´s... Euer Marcus
EDC Maribor 2014 20. Mai 2014 Hallo zusammen, der IXS European Cup in Maribor / Slowenien war in diesem Jahr der Auftakt zu meiner Saison 2014. Sonnenschein war wohl der seltenste Gast bei dieser Veranstaltung – enorme Sturmböen und Regen waren an der Tagesordnung. Vor dem offiziellen Part dieser Woche  galt es einen weiteren Film mit der MTB Freeride Crew zu meinem Enduroprojekt DRIVEN in den Kasten zu bringen. Nebenbei erwähnt, bei diesem Dreh hatten wir mehr Respekt vor herunterfallenden Ästen als vor ungeplantem Bodenkontakt. Das erste Video zu DRIVEN könnt ihr hier sehen   zum Video Wie es gelegentlich bei Rennen passiert, schleicht sich irgendwann der Fehlerteufel ein. Den ersten Defekt holte ich mir beim Filmdreh im Bikepark – war aber nicht wirklich wild. Bis zu meiner Quali am Samstag lief auf der top präparierten Strecke alles glatt. Im Qualifikationslauf schlug der Fehlerteufel ein weiteres Mal zu. Im oberen Drittel der Strecke handelte ich mir einen weiteren technischen Defekt ein und beendigte den Seedingrun nur noch mit Halbgas. Für gewöhnlich sind ein bisschen Druck und Motivation genau die richtigen Wettkampfpartner an meiner Seite. An diesem Rennsonntag konnten mir beide nicht weiterhelfen! Ich unterschätzte die guten Streckenbedingungen und den Rückenwind und befand mich prompt nach dem ersten Sprung nicht mehr auf der Strecke sondern direkt daneben. Um so wenig Zeit wie nötig zu vergeuden, wollt ich nach einem Anlieger wieder auf die Strecke zurück. Blöd, wenn einem genau in diesem Augenblick das Reglement wieder einfällt >>der Fahrer muss genau an der Stelle die Strecke befahren, an der er diese verlassen hat (sonst droht Disqualifikation)<<. Wie gesagt, getan – den Berg hoch, über den Anlieger, Aufgesprungen und... An dieser Stelle sollte nun „ab die Post“ stehen. Bei mir war es dann leider doch nur der Sattel der abging. Um weiteres Unheil zu verhindern fuhr ich das restliche Rennen in gemächlichem Tempo ohne Sattel weiter. So ist das Rennbusiness. Kommendes Wochenende kann ich gleich meine neuerlernten Erfahrungen bei meinem Fahrtechnikkurs in Lac Blanc an den Mann oder Frau bringen. Danach geht’s vom Erzbergrodeo nach Fort William zu meinem ersten World Cup der Saison.
Sportverbot und Antibiotika 10. April 2014 Hallo zusammen, neue Saison neues Glück... Wie zu erwarten, standen die letzten Wochen unter dem Motto „gezieltes Wettkampftraining“.  Anfang März ging es für eine  Woche nach Spanien um im Bikepark La Fenasosa zu trainieren. Mit dabei waren Dieter von KTM  und die Mtb Freeride Crew um das Training auf dem Downhill Bike und Motorrad  mit der Kamera zu begleiten.  Petrus hatte in dieser Woche wohl nicht die beste Laune – wir hatten zwar strahlenden Sonnenschein, aber es war extrem stürmisch und kalt. Meine Downhillvorbereitung verlagerte ich in der letzten Zeit nach Biel in die Schweiz. Die Strecke in Biel kommt  mit vielen Anliegern, dem Untergrund und der Geschwindigkeit der ersten Weltcupstrecke in Süd Afrika ziemlich nah. Hatte somit alles  getan, um gut in die Saison zu starten. Wie es eben so ist, wird man gelegentlich vor dem Startschuss ganz abrupt gestoppt! Bei meinem letzten Zirkeltraining  vor dem Abflug nach Süd Afrika schlug ich mir bei Sprüngen auf eine Mauer beide Schienbeine auf. Hat zwar tierisch weh getan und geblutet wie verrückt, war aber  auszuhalten. Drei Tage danach kam aber das große Erwachen – Sonntag ging ich dann mit Schüttelfrost und  pochender Wunde in die Klinik. Das Resultat kann man sich denken – Sportverbot und Antibiotika.  Pietermaritzburg musste ich schweren Herzens  abschreiben – jetzt heißt es erst mal gesund werden. Bis bald, Euer Marcus
Mein Winter 2013/2014 4. Februar 2014 Hallo zusammen, ganz nach dem Motto – nach der Saison ist vor der Saison – wurde es in den letzten Wochen keinesfalls langweilig. Nach meinem letzten Rennen der Saison 2013 hieß es als erstes „Kisten schleppen“ und ab ins neue Domizil– über mangelndes Krafttraining kann ich mich nicht beschweren. Den ersten Downhill-Kontakt nach Saisonende hatte ich bei meinem Fahrtechnikkurs ins Bad Wildbad.  Unsere kleine, aber feine Gruppe hatte eine Menge Spaß auf den Strecken rund um den Sommerberg. Dank der schlechten Schneebedingungen im Schwarzwald kann ich seit November immer wieder aufs Downhillbike sitzen und ein paar Trainingsläufe fahren. Seit Anfang Januar steht Konditionstraining für die kommende Saison 2014 ganz oben auf dem Trainingsplan.  Ende Januar gönnte ich mir aber trotzdem ein paar sonnige Downhilltage mit Johannes Fischbach in San Remo. Mit Frühlingsgefühlen, viel Eifer und Johannes im Nacken übertrieb ich’s am dritten Tag  und kassierte die Quittung in Form eines dicken Fußes – das Training war somit beendet. Aber nichts desto trotz, in zwei Wochen geht es erneut nach San Remo zum Frühjahrstraining. Ab der Saison 2014 werde ich mit einem neuen Bekleidungssponsor an den Start gehen: LOCAL OUTWEAR. Besonderes Highlight dabei ist, ich werde eine eigene Signature –Line bekommen. Ihr dürft gespannt sein. Neben dem Downhill wird in diesem Jahr ein weiteres Projekt meine Saison begleiten – ich werde mit KTM Motorcycles am Erzbergrodeo teilnehmen. Dass dieses Rennen wohl eines der härtesten  Motorrad Enduro Events der Welt ist, steht außer Frage.  Ich habe die einmalige Chance mit Werkssupport am Rennen teilzunehmen und mein Können zu demonstrieren. Das ganze wird über ein halbes Jahr mit der Kamera für alle Interessierten festgehalten  - wer Interesse hat, der erste Trailer ist schon online... zum Video
Verschenk doch einen Gutschein!? 12. Dezember 2013 Für alle die bisher nicht wissen was sie cooles an Weihnachten verschenken sollen – meine Fahrtechniklehrgänge gibt es auch als Gutschein… Hier geht es zu meiner Webseite und weiteren Info´s: www.optimalline.de
EDC Châtel und Worldcup Leogang 23. September 2013 Hallo Zusammen, hier möchte ich Euch von den letzten beiden Renen berichten die ich bestritten habe. Vor zwei Wochen bin ich beim IXS European Cup  in Châtel gestartet. Wie gewohnt war die Strecke schön abwechslungsreich mit einigen Sprüngen – Wurzelpassagen –Steinpassagen und am Schluss einige große Anlieger und ein kleiner Sprint ins Ziel. Ganz mein Geschmack - von allem was dabei. Da es immer wieder regnete wurde die Strecke ganz schön tief und rutschig. Ich hatte damit keine Probleme und so freute ich mich auf den Seedingrun. Den konnte ich auf dem 5 Platz beenden. Damit war ich zufrieden. In der Nacht zum Sonntag regnete es ununterbrochen und die Stecke wurde weicher und weicher. Somit war das Level gleich ein ganz anderes und die Anforderungen waren höher. Kurz vor dem Start zum Finale kam dann auch nochmal eine Ladung Regen runter und so mussten die letzten 15 Fahrer im strömenden Regen fahren. Das war vielleicht ein Spaß! Es liefen Bäche die Stecke runter. Leider machte ich einen kleinen Fehler im oberen Teil der Strecke. Doch leider konnte ich mich nicht schnell genug sortieren und rutschte einen Abhang runter. Somit war das Finale versaut. Als ich wieder auf der Strecke war, gab ich alles und so konnte ich noch nach der ersten Zwischenzeit wenigstens die drittschnellste Zeit fahren. Was für ein Regenrennen!? Viel Wasser und eine Menge Spaß... Nach meiner Aufholjagt wurde ich noch 13ter und sicherte mir noch wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Als nächstes ging es zum Weltcupfinale nach Leogang. Leider wurde nach Châtel krank und konnte den Weltcup in Norwegen nicht mit fahren. Schade... Also entschloss ich mich nach überstandener Grippe direkt nach Leogang zu fahren. So konnte ich am Sonntag vor dem Finale nochmals auf der Rennstrecke trainieren um mich optimal auf das Weltcupfinale vorzubereiten. Am Donnerstag ging es dann endlich los mit dem trackwalk. Die Veranstalter hatten dann auch einige Überraschungen für die Fahrer vorbereitet. Einige neue Streckenabschnitte wurden erneuert und umgelegt. Anfangs sahen diese nicht gerade gut aus.  Aber ich dachte mir: „erst mal fahren und dann werden wir sehen“. Im ersten Training am Freitag war ich sehr positiv überrascht, wie gut die neuen Abschnitte zu fahren waren. Also konnte der Spaß los gehen. Am Samstag stand die Quali auf dem Programm. Anfang des Jahres hatte ich alle Mühe mich zu qualifizieren, dieses mal sollte es aber anders laufen. Ich konnte mich auf dem 17. Platz einreihen. Das war Top!!! Top  motiviert ging ich ins Finale. Die Zuschauer waren in Massen an der Strecke und sorgten für eine phänomenale Stimmung. Vom Start weg versuchte ich Druck zu machen und das gelang mir auch ganz gut. Kleine Fehler waren natürlich auch dabei aber das ist beim racen eben so. Am Ende landete ich auf dem 28. Platz und konnte mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein. Am Wochenende konnte ich noch trotz Abwesendheit die Gesamtwertung des German IXS Cup gewinnen. Mein Punktevorsprung reichte mir aus um an der Spitze zu bleiben. Jetzt geht es noch zum Finale des IXS Europacup nach Maribor. Auch da kann ich noch um das Podium in der Gesamtwertung kämpfen. Gruß Marcus
IXS European Cup Wiriehorn 2013 20. August 2013 Veranstaltungsort zum 4. Rennen des IXS European Cup´s  war der Bikepark Wiriehorn im Diemtigtal/Schweiz. Wie es in diesem Jahr häufig der Fall ist, konnte das Wetter nicht besser sein – das Beste daran: ich konnte mich auf eine super schnelle Strecke freuen. Die Strecke wurde extra zum Europacup in einigen Passagen geändert - große Sprünge und noch größere Anlieger – jede Menge Spass... Im Training hatte ich keinerlei Probleme und freute mich auf den Seedingrun. Leider läuft’s selten so, wie man es gerne hätte und ich kämpfte in fast jeder Kurve mit extrem schlechtem Timing. So verlor ich Stück für Stück kostbare Zeit, was in Summe den 9.Platz bedeutete. Fürs Finale hieß es – Speed und Timing besser zu koordinieren und den 9. Platz zu verbessern. Im Training vor dem Rennen nahm ich meine Streckenlinie genau unter die Lupe - es fehlte einfach an Dynamik und demnach hieß es für mich, zu versuchen einige Sekunden gutzumachen. Leider hielt im Rennen die gewünschte Dynamik nur für die erste Hälfte der Strecke an und ich platzierte mich auf den 6. Rang. Als nächstes geht’s zur Eurobike... Euer Marcus Photographer: René Schmidt
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